Mitglied inaktiv
Hallo, Da wir nun unser drittes Kind bekommen und deinitiv keine weiteren Kinder haben möchten, hat mein Mann den Vorschlag geäußert, anstatt weiterhin jahrelang die Pille zu schlucken, direkt eine Sterilisation vornehmen zu lassen, was ich auch sehr begrüße! Dennoch habe ich Angst vor einem Kaiserschnitt, habe beide Kinder spontan entbunden! Er meint, es wäre doch dann ein Abwasch, was ja auch stimmt, sehe ich genauso, ich habe eben nur Angst vor einer Op, vor allem, die ich dann sicher nur in Vollnakose machen werden und eben vor den Schmerzen danach! Da ich gehört habe, daß die KK die Kosten für eine Sterilisation ab dem 3ten Kind übernimmt, hatten wir eben daran gedacht, dann einen Kaiserschnitt anzustreben! Kann man beides aufeinmal vornehmen? vg nicki
Liebe Nicki, 1. der planmäßige Kaiserschnitt wird heute ganz bestimmt in den allermeisten Fällen nicht in Vollnarkose, sondern in Spinal- oder Periduralanästhesie durchgeführt. Daran würde auch die Sterilisation nichts ändern. Anders, wenn die Sterilisation unabhängig vom Kaiserschnitt durchgeführt wird. Dann geht es auf keinen Fall ohne Vollnarkose. 2. die Sterilisation ist unabhängig von der Anzahl der Kinder für die gesetzlich versicherte Patientin eine Privatleistung. Meist wird dieses, wenn ein Kaiserschnitt durchgeführt wird, "so mitgemacht", ohne, dass es der Patientin separat in Rechnung gestellt wird. 3. für die Sterilisation alleine wird aber kaum jemand einen Kaiserschnitt machen,denn diesen Eingriff kann man auch entweder einige Tage oder etwa 6 Wochen nach der Geburt mit einer Bauchspiegelung durchführen,wAntragstellung das deutlich geringere Risiko darstellt. 4. in Deutschland gibt es kein Gesetz, das ein Alter oder eine Mindestanzahl an Kindern vorschreibt, ab der eine Sterilisation dann erlaubt wäre. Hier sollte vielmehr der Frauenarzt oder Frauenärztin vor Ort in einem ausführlichen Gespräch mit der Frau entscheiden, ob er es für gerechtfertigt und sinnvoll hält. Insofern ist es möglich, z. B. auch eine unter 30jährige Frau, die angibt, dass ihre Familienplanung abgeschlossen sei, zu sterilisieren. Nur, sollte man sie über die Konsequenzen, dass der Eingriff praktisch nicht rückgängig zu machen ist und dass es auch andere, sehr sichere Methoden der Verhütung gibt, in Kenntnis setzen. Darüber hinaus zeigen große Studien, dass bei Personen, die sich unterhalb eines Alters von 30 Jahren sterilisieren lassen, die "Bereuer-Quote", Jahre nach dem Eingriff deutlich höher ist. Das gilt auch für Männer, die sich haben sterilisieren lassen. Nicht unbeachtet bleiben sollte auch der männliche Partner, bei dem der Eingriff einfacher, risikoärmer, preisgünstiger und mit der gleichen Sicherheit durchgeführt werden kann. Bei der Langzeitverhütung mit hoher Sicherheit ist demzufolge die Sterilisation der Frau eine Option; die des Mannes eine andere, neben diversen Langzeitverhütungsmethoden für die Frau. Vor diesem Eingriff bei der Frau sollte aus diesem Grund auch immer über Alternativen und die Möglichkeit eines so genannten "Poststerilisationssyndroms", als mögliche Langzeitfolge nach einer Sterilisation aufgeklärt werden: Dieses beschreibt ein verändertes Zyklusgeschehen mit stärkeren und schmerzhaften Blutungen und selten auch dem vorzeitigen Eintritt von Beschwerden der Wechseljahre, was zum Teil auch erst nach Jahren auftreten kann. Im Übrigen ist die Sterilisation – anders, als häufig angenommen - kaum sicherer, als manch andere Methode. Es ist davon auszugehen, dass es in etwa 1-3 von 100 Fällen dennoch zu einer Schwangerschaft (meist eine Eileiterschwangerschaft) kommen kann. Und damit sind Methoden wie die Pille oder die Hormonspirale mit einer höheren Sicherheit verbunden und dieses bei einem geringeren Risiko für die Frau. VB
Mitglied inaktiv
man kann beides vornehmen aber, ich habe noch nciht gehört das die krankenkassen die sterilisation übernehmen, aber wenn es doch so ist, warum bekommst du dann nicht erst mal das kind in aller ruhe und läßt hinterher irgendwann (ich weiss nicht ab wann das geht) eine sterilisation machen, das ist ja dann keine bauch op mehr sondern nur eine bauchspiegelung bei der das gemacht wird, der eingriff ist viel harmloser. LG ANJA
Mitglied inaktiv
Liebe Nicki, für mich hört es sich so an, als würdest Du nur wegen der Sterilisation einen KS in Erwägung ziehen!? Bitte spreche das nochmal in Ruhe mit Deiner Hebamme/ Arzt durch. Vielleicht kannst Du ja doch spontan entbinden und Dein Mann lässt sich sterilisieren--> ist VIEL einfacher/ unkomplizierter als bei Frauen. Frag doch bei Dr. Mallmann hier im Forum nach Vor- und Nachteilen bei Männern und Frauen. Gute Entscheidung Mama4
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