Mitglied inaktiv
Hallo, bin zum 4.Mal schwanger. Bei allen drei anderen hatte ich eine normale Geburt mit starken Nachblutungen auch noch im Wochenbett. Desweiteren habe ich schon immer verwachsungen gehabt die mehrmals operativ beseitigt wurden jedesmal mit Heilungsschwirigkeiten. Im Jahr 98 hat man per Bauchschnitt einen gutartigen Tumor aus meinem Eierstock entfernt,wieder mit langem Heilungsprozess(Wunde war 8Wochen entzündet und stellen weise offen) Jetzt hat man herausgefunden das ich ein W.J.Syndrom Typ 1 habe. Meine Werte liegen bei 61% WWF bzw.60% Faktor VIII Man hat damals keine weiteren Untersuchungen bei mir gemacht da es eigentlich um meinen Sohn ging. Somit ist mir nicht ganz klar wie ich mich mit meinem jetzigen Wissen verhalten soll. Mein Sohn hat sich als ausgeprägter OP-bluter herausgestellt und ich denke das die auch mein Problem ist nur bekomme ich keine Infos von der Klinik über Op-Verlauf. Aufgrund meiner Vorgeschichte möchte mein Frauenarzt das ich per Kaiserschnitt entbinde um mögliche Risiken zu minimieren. Mach ich aber wer kann mir die Infos geben die ich brauche um zu wissen das der Weg auch der richtige ist? Wie stellt man jetzt noch fest was für ein Typ ich wirklich bin? Bei louis kam erst hinterher raus das er auch eine Tromboverminderung hat Leider gib es die Abt. in der wir behandelt worden sind nicht mehr und ich tue mich schwer einfach zu glauben das alles schon gut gehen wird. Nur weil es dreimal geklappt hat heißt es ja nicht das es wieder gut geht. Dieses Risiko ist mir in anbetracht meiner Kinder zu groß! Was soll ich machen? Wäre dankbar über baldige Antwort Gruß Alexandra
liebe Alexandra, Man bezeichnet das Krankheitsbild von-Willebrand-Jürgen-Syndrom auch als hereditäre Pseudohämophilie, womit auf die mit der Hämophilie gemeinsame Blutungsneigung bei allerdings im Wesentlichen normaler Blutgerinnungszeit, im Gegensatz zur Hämophilie jedoch verlängerten Blutungszeit, hingewiesen werden soll. Zudem sind, anders als bei der Hämophilie, auch Frauen von der Blutungsneigung betroffen. Bei Frauen kommen die Symptome der verlängerten und verstärkten Regelblutung sowie Blutungen nach Geburten hinzu. Es müssen hier aber spezielle Subtypen des von Willebrand-Syndroms unterschieden werden. Die Klassifikation ist wichtig, da sich hieraus unterschiedliche therapeutische Empfehlungen ergeben. Da mir aus der Literatur keine Empfehlungen zum Vorgehen vorliegen, würde ich empfehlen, sich hier an eine hämatologische Abteilung (vielleicht in einer Universitätsklinik) zu wenden. Auch, wenn die alte Abteilung nicht mehr existiert, müssen die Krankenunterlagen 30 Jahre aufbewahrt und damit zugänglich sein. Unter Kenntnis der genauen Situation wird es dann möglich sein, in Rücksprache mit der Entbindungsklinik über den Entbindungsmodus zu sprechen. VB
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Sehr geehrer Herr Dr. Mallmann, Ich habe eine Frage. Aus der ersten Schwangerschaft weiß ich, dass man auf der linken Seite schlafen sollte. Leider habe ich da ich dies schon länger so mache dort extreme Schmerzen. Heute morgen wachte ich sehr früh auf konnte nichtmehr einschlafen und habe mich auf die rechte Seite gedreht. Um einzusch ...