Mitglied inaktiv
Hallo, mich würde mal interessieren, worin die Gefahren des "Wehencocktails" (Rhizinusöl) - vor Einnahme des errechneten Geburtstermins (37. SSW) - liegen. Im Internet kann ich darüber nix finden. Danke für Ihre Bemühungen Coleen
liebe Coleen, der so genannte Wehencocktail wird mittlerweile in vielen Kliniken als eine schonende und effektive Maßnahme zur Geburtseinleitung verwandt. Er enthält neben Rhizinusöl auch Aprikosensaft und ein wenig Alkohol (Sekt oder Wodka).Grundsätzlich sollte dieser Cocktail aber nicht ausserhalb von klinischen Bedingungen eingenommen werden, da dieses zu unerwartet starken Wehen führen kann. Es sei denn die Frau ist in Betreuung einer Hebamme, die es zu gegebenem Zeitpunkt unter Beobachtung für vertretbar hält, besagten Cocktail zu verabreichen. VB
Mitglied inaktiv
also ich hatte einen genommen weil ich schon eine Woche drüber war.Im KH wurde ich dann regelrecht zusammengesch... weil ein Wehencocktail zur Austrocknung führen kann. Es hat auch bei mir keine einzige Wehe hervorgerufen und es wurde im Endeffekt ein KS. Ich kann Dir nur raten lass die Finger davon, oder red mit Deiner Hebi was man noch machen kann, zB. heiß baden, sexeln usw. By und LG Janine www.viermalj.de
Mitglied inaktiv
Warum willst du jetzts chon das Baby herauslocken? Normalerweise werden meines Wissens vor dem ET solche Maßnahmen nicht empfohlen, denn nicht umsonst gibts den ET, denn erst dann sind die Zwerge "fertig". All das eklige Zeug nutzt eh nix, wenn der Befund sonst nicht geburtsreif ist. Wehen Beschwerden sollte mein 3.Kind auch eher kommen, wenns denn klappt und so versuchte ich anch Absprahce mit der Gyn den Rizinis-Coktail auch. Der war echt eklig und außer Durchfall udn nen kleinen Schwips für Mama von Klaren im Coktail passierte null. Ich war dann auch recht froh, denn ich war vom ewigen Toilettengang schon ganz k.o., daß die Kraft fü ne Geburt kaum mehr gereicht hätte. Genau so ists mit dem Sex als Versuch die Geburt anzukurbeln. Das Sperma bzw. das Prostaglandin darin wirkt auch nur, wenn der Befund sonst nicht geburtsreif ist. Bei Einleitung wird auch Psostaglandin eingesetzt und die Erfolge halten sich auch in Grenzen, wenns zu rüh ist oder es kommt erst nach Tagen zur Geburt. Ich hatte eine Einleitung in der 38.SSW wegen schlechtem CTG und da es noch keinen geburtsreifen Befund gab, keien Wehen usw. wurde somit erst garnichts anderes versucht. Blase öffnen, Wehentropf anlegen und in 3,5h war das Baby da. Wenns z. B. gesundheitliche Gründe gibt die Geburt früher passieren zu lassen gibts noch einige andere Methoden aber nicht immer wirkts und am besten ists allemal zu warten, bis die Kleinen raus wollen. Mein erstes Kind kam ET+11... mann oh mann war das eeeewig! Ich kenn das Warten auch, die letzten Wochen scheinen nicht zu vergehen und man will nur noch das Baby aber es früher herausfordern würde ich nicht mehr. Mein Kleiner, der in der 38.SSW kam war mit 49cm und 3200g nicht zu leicht aber man merkte schon noch 2-3 Monate leichte Anpassungsprobleme. Alles Gute! Kerstin
Mitglied inaktiv
Der Wehencocktail soll Wehen machen und zwar mit Hilfe kräftiger Darmaktivität. Da die Gedärme durch die immer größer gewordene Gebärmutter auf die Seite und nach hinten/oben verschoben sind, nun aber eng um die Gebärmutter herum liegen, aktiviert eine ordentliche Darmaktivität auch die Muskeln der Gebärmutter: Wehen entstehen. Je nachdem wie bereit und wehenfreudig eine Gebärmutter (und natürlich auch Mutter und Kind) schon ist, wie weit sich auch schon am Gebärmutterhals etwas getan hat(verkürzt, weicher geworden, etwas nach vorne gekommen), kann dieser Wehencocktail der Auslöser für die Wehen sein, die zur Geburt führen. Es gibt kleine Varianten, aber grundsätzlich enthält er ~ 2 EL Rizinusöl in 300-500ml Saft,z.B. Aprikosensaft; evtl.noch 2 Tropfen Eisenkraut(100%ätherisches Öl) und wenn man will, einen Schuß Cognac. Das Ganze gut mischen und trinken (mit einer Toilette in Reichweite). Dieser Trank hat eine stark abführende Wirkung. Er sollte auf keinen Fall ohne fachkundigen Rat und Begleitung einer Hebamme eingenommen werden, da er manchmal gar nicht indiziert ist, manchmal in Dosierung und Zusammensetzung abgewandelt werden muss. Bei Überdosierung, falscher Anwendung oder Zusammensetzung können Komplikationen auftreten. Alles Gute,Barbara Antwortende Hebamme: Barbara Portele
Mitglied inaktiv
nee nä? Also ich würd son "Drink" gar nicht erst zu mir nehmen wollen! Treppensteigen, viel Spazieren sexeln und das haus "Nestfertig" machen... das hat bei meinen ersten beiden geholfen... und die sind genau richtig gekommen nämlich zum errechneten Termin...