Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, vielen Dank für Ihre Antwort. Es war tatsächlich so, dass niemand gesehen hatte, das mein Kind unterversorgt war. Theoretisch wäre ich zum geplanten KS gekommen und man hätte ich gefragt: seit wann spüren sie keine Kindsbewegungen mehr? Das Kindsgeicht war immer sehr niedrig,e s hiess aber nur: sie sind klein und schlank, das passt schon. Er währemd dem KS (wegen BEL in 1. Linie) und nach 3 Tagen CTG´s mit Herztonabfällen wurde bei 37+0 geholt (damit es kein Frühchen ist. Obwohl per Ultraschall 2300 g geschätzt), wurde festgestellt: ups, das wiegt ja weniger und kalt ist sie auch schon so ziemlich (35,6°). Da habe ich natürlich immense Angst, das es das nächste Mal auch übersehen wird, das etwas nicht stimmt. Im Entlassungsbericht steht Plazentainsuffizienz, die KiÄ im KH sagte: die Plazenta war ja auch nciht mehr so fest, wie sie sein sollte. Ich kann Ihnen nur noch sagen: die Plazenta wurde nie beurteilt, die Praxis meinte, sie wäre hinter dem Kind gelegen. Daher wüßte ich eben gern, wie das beim nächsten Kind läuft. Vielen Dank für Ihre Antwort (ich bin eben ein Beispiel dafür, wie es nciht laufen sollte, aber trotzdem alles gut läuft. Wenn Sie viel zeit haben - eher unwahrscheinlich, mein Chef ist auch Arzt, der hat nie Zeit) unter http://unserbaby.ch/saramarie steht alles ganz genau. LG Sandy
hallo Sandy, wie ich schon geschrieben habe, wird man im Rahmen einer erneuten Schwangerschaft sehr wahrscheinlich rechtzeitig nach dem regulären Wachstum und der Versorgunslage des Kindes schauen. Das geht am besten per Ultraschall und Doppler. Zum individuell besten Vorgehen besprechen Sie sich hier aber sinnvollerweise mit Frauenarzt oder Frauenärztin. Plazentainsuffizienz bedeutet, dass der Mutterkuchen so verändert ist, , daß er nicht mehr in der Lage ist, das Baby ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Dieser Zustand kann sich langsam verschlechtern (chronische Plazentainsuffizienz, z.B. durch verminderte Durchblutung, Strukturveränderungen oder Verstopfung von Blutgefäßen) oder plötzlich auftreten (akute Plazentalösung, z.B. bei vorzeitiger Ablösung des Mutterkuchens von der Gebärmutterwand). Gehäuft findet man diese bei Mehrlingsschwangerschaften; Gestose oder Diabetes der Mutter; untergewichtigen, schlecht ernährten oder rauchenden Müttern; vorausgegangenen Fruchtbarkeitsstörungen; fieberhaften Infektionen; Blutungen oder Frühgeburtsneigungen während der Schwangerschaft; sowie bei Übertragung des Kindes. VB
Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bluni, sehr wahrscheinlich sind es die Blutungen gewesen: 8.9. ss und 20.-29. ssw. Die Blutungen wurden aber immer auf den Muttermund zurückgeführt, der sei eben sehr empfindlich bei mir. Ich bin Nichtraucherin, habe kein Übergeicht, Gestose - Blutdruck war i.O., mehr Untersuchungen wurden dazu nicht gemacht. Ich hab sehr viel Obst und Gemüse gegessen + Vitaminpräperate eingenommen. Es traurig, aber leider ist es passiert. Zum Glück ging es alles gut, ich habe ein wundervolles, normales (um 30 cm gewachsenes Kind in 8 Monaten, nur mit dem Gewicht hapert es nach wie vor). Danke für Ihre Auskünfte und Geduld. MfG Sandy H.