Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

was meinen Sie daszu und was soll ich Ihrer Meinung nach tun? Sorry, LANG

Frage: was meinen Sie daszu und was soll ich Ihrer Meinung nach tun? Sorry, LANG

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Hallo Dr. Bluni! Ich habe in den anderen Foren schon gepostet und mein Leid erzählt und auch sie habe ich einmal um Rat gefragt. Hier meine Geschichte: Vorlezten Sonntag machte ich einen SS-Test, da mein Mens ausgeblieben war: pos! Das war überhaupt nicht geplant, da wir bereits 2 Kinder haben und abgeschlossen hatten. Daher bin ich sofort zum FA, eigentlich mit dem Gedanken, es nicht zu behalten. Mein FA meinte dann Montags, es wäre noch sehr früh um überhaupt zu sagen, ob das was ist. Es war nur eine hochaufgebaute Schleimhaut zu sehen. Er nahm Blut und machte einen neuen Termin für Donnerstag aus. Am Donnerstag machte die Gem.FÄ dann wieder US, bestätigte den Anstieg des HCG-Wertes und man konnte im US einen winzigen schwarzen Punkt sehen. Sie meinte aber, da könne man noch nicht sagen, ob es intakt wäre, war ja auch noch zu früh, ist mir klar. Sie nahem wieder Blut und ich sollte am Fr. anrufen, wegen dem Ergebnis. Das war dann schockierend: Verdacht auf Gemini, Mole oder Tumor (habe Ihnen darauf ja gepostet). Ich hatte mich mittlerweile entschlossen, das Kind, bzw. die Kinder, doch zu bekommen. Jetzt war ich vergangenen Montag wieder da und mein FA hat wieder Blut genommen, ich war mittlerweile so fertig, daß ich nur noch geheult habe, wegen der Ungewißheit und dem ewigen hin und her. Ich wollte einfach nur ein Ergebnis! Das habe ich dann Montag abend auch bekommen: Der HCG-Wert war nicht "genug" gestiegen (liegt aber noch im "von-bis"-Bereich und das Progesteron war von 30 auf 19 komma etwas gefallen. Mein FA erklärte mir klipp und klar, daß das wohl nichts würde und bestellt mich Di in die Praxis zum OP-Blut nehmen und letztes US. Mittwoch - also heute - sollte dann die Ausschabung sein. So, dann war ich also gestern wieder beim FA, gedanklich hatte ich mich mit dem Ergebnis abgefunden und er machte das US. Ich bitte Sie sich das Bild anzuschauen, hier der Link: http://www.arcor.de/palb/alben/93/864093/400_3639313736623865.jpg Ich sah sofort, daß da was gewachsen ist und fragte ihn, was das denn nun sei. Er meinte, das könne er auch nicht so genau sagen, auf jeden Fall könne man die Ausschabung erst mal vergessen und ich soll jetzt nächste Woche Freitag wieder hin um zu sehen, ob ein Herzchen schlägt. Er meinte aber, daß er denkt, daß es nichts wird, weil die Blutwerte so schlecht seien. So, lange Rede kurze Sinn: Was meinen Sie zu der ganzen Sache? Kann es sein, daß das Zwillis waren und eins abgestorben ist und deshalb auch das Progesteron wieder gefallen ist? Soll ich nochmal zu einem anderen FA gehen, um noch eine andere Meinunge einzuholen? Bitte geben Sie mir Rat! Nette Grüße Anja


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Anja, sofern es noch so früh ist, wäre man mit einer Vorhersage sicher immer sehr zurückhaltend. Man kann in einer solchen Situation nicht sagen, ob es vielleicht eine Zwillingsanlage war. Für den Verlauf ist der Ultraschall wohl in Kombination mit dem Schwangerschaftshormon HCG am aussagekräftigsten. DAs Progesteron gibt hier weniger Auskunft. Die Situation ist in den heutigen Tagen man muss schon sagen leider - so, dass die Teste immer früher durchgeführt werden und diese dann auch entsprechend früh anschlagen. Dieses bringt dann aber häufig mehr Verwirrung, Unsicherheit und zusätzliche Diagnostik mit sich, als einem lieb sein kann. Wenn die Schwangerschaft noch sehr jung ist, kann es sein, dass der Test gerade positiv ist und man selbst mit einem hoch auflösenden Ultraschallgerät nur eine hoch aufgebaute Schleimhaut, aber noch ohne Fruchtsack oder nur Fruchtsack ohne Dottersack sieht. Herzaktionen und Embryo sieht man eben erst ab der etwa 7. SSW. Hier kann man dann nur auf die Kontrollen verweisen und an die Geduld appellieren. VB


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