Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Viele Fragen wegen Wachstumsretation und ev. Diabetis

Frage: Viele Fragen wegen Wachstumsretation und ev. Diabetis

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Doc Bluni, ich (33ssw)war gestern zur Vorsorge , da wurde im Urin Eiweiß und zucker nachgewiesen. Nun soll ich am Dienstag zum Blutzuckerbelastungstest. Das Baby hat seit der 27.SSW eine Wachstumsretartion um die 2-3 Wochen. Gestern hatte es 1800 gr, vor 2 Wochen 1300.gr . Bei der letzten Untersuchung wurde auch festgestellt, das der maternale Durchfluß wohl nicht optimal wäre und ein Granumm grad 1. Gestern war davon nix zu sehn, also wurde die Diagnose von 2 anderen Ärzten in Frage gestellt. Die Frauenärztin meinte das es duch die anatomische anlegung der Plazenta schon mal zu sochen Befunden kommen kann. O.K: ab verschwindet das denn so mir nix dir nix ??? Und das Gewicht war bisher immer untere Norm, und gestern völlig normal ? Hmmm bin ein wenig ´verunsichert, das einzigste was sie noch meinte wäre das ich jede Menge Fruchtwasser habe. Kann das auch sein, ist natürlich auch spekulation, das diese ganze Geschichte, also plötz. Gewichtsretartierung , grenzwertiger Doppler, zuviel Fruchtwasser, vorz. wehen auf eine nicht erkannte Diabetis zu schließen ist ?? Und wenn dem so wäre, es sind ja schon dann ein paar wochen vergangen, kann es dem Baby geschadet haben ?? Ich würde mich freuen ihre Meinung dazu zu lesen ! Vielen Dank Steffi


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

Beitrag melden

liebe Steffi, 1. gewisse Differenzen im Ultraschall können sich natürlich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ergeben, ohne dass dem automatisch eine klinische Bedeutung zukommen muss. Wichtig ist die Ausprägung der Differenz, ob diese schon seit Beginn der Schwe Schwangerschaft vorhanden war und die Tatsache, ob diese Differenz im Laufe der Zeit zunimmt. Zeigen sich erhebliche Differenzen in den Messungen oder in dem ein oder anderen Maß und war die frühe Berechnung des Schwangerschaftsalters korrekt, ist immer die Frage, warum das Kind kleiner oder größer =leichter oder schwerer! ist bzw. warum das ein oder andere Maß deutlich abweicht und je nach Ausprägung würde man einen solchen Befund kurzfristig kontrollieren und bei erheblicher Abweichung die genaue Ursache abklären. Bei größeren Abweichungen, kann dieses ansonsten zu Beginn der Schwangerschaft ein Hinweis auf eine nicht reguläre Entwicklung des Feten auch genetisch bedingt sein; im weiteren Verlauf unter anderem auch mal Ausdruck einer nicht ausreichenden Versorgung des Kindes oder einer verminderten Funktionsleistung der Plazenta sein. Hierbei würde aber die Kontrolle per Doppler-Ultraschall, ggf. durchgeführt durch einen entsprechend qualifizierten Arzt/Ärztin, schnell Sicherheit verschaffen. Und hier sollte dann zunächst mal diese Kontrolle abgewartet werden, bevor man sich sorgt. Sicher kann es unter SChonung dazu kommen, dass sich die Ultraschallwerte und auch die Dopplerwerte normalisieren können. 2. Die ausgeprochene Vermutung: Zusammenhang mit evtl.erst später erkanntem Diabetes ist sicher gut möglich. 3. es ist nicht gleich davon auszugehen, dass ein eventueller Schwangerschaftsdiabetes Folgen hinterlässt, wenn erst gewisse Zeit später entdeckt wird. VB VB


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

ich selber habe auch in den letzen 4 Tagen von 91,7 kg auf 95,4 kg zugenommen, ist das nicht auch etwas viel ?? VG Steffi


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.