Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, ich soll in der 7 Woche sein. Nach Schmierblutungen und leichter Blutung mit Abgang altem Blutes lt. der Ärztin im Krankenhaus bin ich nun zu Hause. Im Krankenhaus war es nicht so toll. An einem Tag wollte man mich wenn ich wollte direkt zu Ausschabung schieben. Am nächsten Tag noch warten. Ich bin und war total verunsichert. Mein FA sagte sofort raus aus dem Krankenhaus. Er hat mich untersucht und meinte so schnell würde er nicht aufgeben. Ich bekam eine Gelbkörperspritze.Anscheinend hat man im Krankenhaus und in der Praxis unterschiedliche HCG Messverfahren er erklärte mir das man diese nicht miteinander vergleichen könnte. Auf jeden Fall ist er wohl anfang der Woche nicht so toll gestiegen lt. Ärztin.Meine Gebärmutter ist hoch aufgebaut, mir ist nachwievor morgens schlecht und ich bin Müde ohne Ende. Was mich neben dem HCG vielmehr verunsichert ist, das mein FA sagt das er im UA nicht unbedingt schon was sehen muß.Im KH allerdings meinte man da muß man unbedingt was sehen. Gibt es überhaupt irgendeine Hoffnung das das ganze nicht endgültig ist? Muß man unbedingt eine Ausschabung machen? Ich muß morgen wieder zum FA ist es vieleicht besser das ich direkt nüchtern zu ihm hingehe, so daß man die Ausschabung noch am gleichen Tag machen kann? Hunger hab ich eh schon seit Tagen nicht wirklich. Irgdenwie bin ich immer noch völlig verwirrt und weiß nicht was ich denken soll.
hallo, 1. die Situation, dass in den heutigen Tagen die Teste immer früher durchgeführt werden und diese dann auch schon früh anschlagen, bringt häufig mehr Verwirrung, Unsicherheit und zusätzliche Diagnostik mit sich, als einem lieb sein kann. Wenn die Schwangerschaft noch sehr jung ist, kann es sein, dass der Test gerade postitiv ist und man selbst mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät nur eine hoch aufgebaute Schleimhaut, aber noch ohne Fruchtsack sieht. Hier sind dann gegebenenfalls kurzfristige Kontrollen mit dem Ultraschall und eventuell des Verlaufes des Schwangerschaftshormons HCG notwendig, um zu sehen, ob diese Schwangerschaft auch so angelegt ist, wie es sein sollte. Und dann kann es schon mal 7-14 Tage dauern, dass man absolut sicher ist. Sofern eindeutig eine Schwangerschaft vorliegt was bei positivem Schwangerschaftstest anzunehmen ist, man in der Gebärmutter aber nichts sieht, ist natürlich immer auch eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter auszuschließen; z.B. eine Eileiterschwangerschaft. Jedoch bedarf es hierfür noch weiterer, klinischer Befunde, ehe man den Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft ausspricht. Als da wären: Verlauf des Hormons HCG, Schmierblutungen, freie Flüssigkeit im Bauch, Schmerzen. Darüber sollte man mit der Schwangeren offen sprechen. Es ist richtig: Eine Eileiterschwangerschaft kann, wenn sie nicht zeitig genug erkannt wird und bei der der Eileiter platzt, zu einer starken Blutung führen und deshalb kommt der rechtzeitigen Erkennung eine große Bedeutung bei. Aber: die Diagnose einer Eileiterschwangerschaft zu einem noch frühen Zeitpunkt erfordert sicher sehr viel klinische Erfahrung und ist nicht immer ganz einfach. Zum jeweiligen, individuellen Befund kann aber sicher nur der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin vor Ort etwas sagen. Wenn die Frau zwischenzeitlich Schmerzen oder Blutungen bekommt, sollte sie sicher kurzfristig einen Frauenarzt aufsuchen. 2. sofern es zu einer sehr frühen Fehlgeburt kommt, kann es hier gut vertretbar sein, auf eine Ausschabung zu verzichten. Dieses muss nicht mit Nachteilen für eine Folgeschwangerschaft verbunden sein. Jedoch kann das am besten der FA entscheiden und hier sollte dann mit ihm gesprochen. Bei einer weiter fortgeschrittenen, wo noch alle Schwangerschaftsanteile in der Gebärmutter sind, sie also nicht abgeblutet sind, würde man allerdings schon eine Ausschabung empfehlen. Nach einer solchen frühen Fehlgeburt braucht die Frau in den allermeisten Fällen für eine Folgeschwangerschaft keine Wartzeit einhalten VB