Mitglied inaktiv
1. Wenn ich 29 Wochen und 3 Tage schwanger bin, in der wievielten Woche bin ich dann? 2. Mein Bauch juckt seit einigen Tagen sehr schlimm und zwar unterhalb des Bauchnabels...da sind auch kleine Pöckchen, die schlimmer werden, wenn ich dran kratze... Was kann das sein? (Ich creme jeden Tag ein) 3. Manchmal wird mein Bauch auf der rechten Seite ganz hart, aber links nicht...liegt die Kleine dann auf der rechten Seite?
Liebe Angelina, 1. 29+3 ist der 3. Tag der 20.SSW. 2. es gibt in der Schwangerschaft eine recht hohe Anzahl, unspezifischer Hautveränderungen, in unterschiedlichster Ausprägung, die in der Regel nur symptomatisch behandelt werden und auf das Kind keinen Einfluss haben. Und die Psyche kann hier sicher eine Rolle spielen. In einigen Fällen können bestimmte Hauterscheinungen eine schwangerschaftsbedingte Ursache haben. Dieses würde der Hautarzt/ärztin oder der Frauenarzt/ Frauenärztin dann sicherlich erkennen. Ein Juckreiz in der Schwangerschaft ohne erkennbare Ursache wird in unterschiedlicher Intensität bei 20% der Schwangeren beobachtet. Er beginnt nicht selten im 3. Monat, um sich dann langsam bis zum Ende der Schwangerschaft zu steigern, meistens auf das Abdomen (Bauch) beschränkt. Hiervon grenzen wir einen Juckreiz ab, der auf eine schwangerschaftsspezifische (Haut)erkrankung oder eine allgemeine, nicht schwangerschaftsspezifische Hauterkrankung zurückzuführen ist. Deren gibt es zahlreiche, wobei man dies von hier aus natürlich nicht beurteilen kann, sondern das kann am besten Ihre Frauenärztin/Frauenarzt oder eine Fachärztin/arzt für Dermatologie. Dazu kann es manchmal auch gehören, dass im Blut bestimmte der Leberwerte mitbestimmt werden. Sofern diese oben genannten Verfahren zu dem Ergebnis kommen, dass sich keine konkrete Ursache findet, können aber auch symptomatische Maßnahmen bei trockener, juckender Haut Linderung verschaffen Schützen Sie die Haut möglichst vor Austrocknung. Dabei hilft das Duschen, auch mal ohne Seife oder mit einer milden Waschlotion. Reiben Sie dann die Haut gerade nach einem Bad oder einer Dusche am besten mit einer Feuchtigkeitslotion ein, um sie vor Austrocknung zu schützen. 3. sprechen Sie bei solchen Beschwerden zunächst immer mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt. Es ist sicher so, dass jede Schwangerschaft für sich genommen, völlig unterschiedlich verlaufen kann, mit völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. Dazu kann gehören, dass ab dem 5./6. Schwangerschaftsmonat schon mal leichte Kontraktionen - ein Zusammenziehen der Gebärmutter mit Verhärtung des Bauches - eintreten können. Diese können u.a. infolge der kindlichen Aktivität hervorgerufen werden, aber auch durch zuviel Stress oder Überanstrengung. Dieses sind aber nicht zwangsläufig vorzeitige Wehen, die sich auf den Muttermund auswirken. Um hier auszuschließen, dass diesen Kontraktionen nicht doch eine klinische Bedeutung im Sinne vorzeitiger Wehen zukommt, ist es empfehlenswert die behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt zu informieren und hier abzustimmen, ob eine Untersuchung sinnvoll und notwendig ist. Wichtig ist es, hier immer den Gesamtzusammenhang zu sehen: Sehr hilfreich ist es, wenn Ihre Frauenärztin/Frauenarzt im Wehenschreiber sehen kann, ob wirklich keine Wehen vorliegen. Aber auch können bakterielle Entzündungen im Bereich der Scheide richtungweisend sein. Eine solche Entzündung mit Bakterien kann hier der Auslöser sein. Besonders bedeutsam ist, inwiefern sich im vaginalen Ultraschall Hinweise auf eine bedeutende Verkürzung des Gebärmutterhalses, ggf. verbunden mit einer Trichterbildung finden und was der Tastbefund von Muttermund und Gebärmutterhals ergibt. In einigen Fällen hilft bei "harmlosen Kontraktionen" die körperliche Schonung mit Verzicht auf Sport und Verkehr und die prophylaktische Einnahme von Magnesium. Dieses beruhigt die Gebärmutter. In anderen Fällen reichen diese Maßnahmen alleine aber nicht aus. Manchmal ist dann auch eine stationäre Behandlung notwendig. Wie hier für Ihre persönliche Situation das sinnvollste Vorgehen aussehen sollte, kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen der Untersuchung beurteilen. Gegebenenfalls wird hier zur Entscheidungsfindung auch die Klinik mit einbezogen. 4. diese Beschwerden haben aber nichts mit der Lage des Kindes zu einer bestimmten Seite zu tun, bzw. stehen nicht in Zusammenhang damit. VB
Mitglied inaktiv
zu 1. glaube Du bist jetzt in der 30.Woche zu 2. verträgst Du irgendwas nicht?hosenknopf oder so? Kann natürlich auchs ein dass die Haut juckt weil sie die Haut eben jetzt dehnt... cremen cremen cremen!!!! zu3. klar, das baby wird auf der recht seite liegen und sich vielleicht auch manchmal rein spreizen. können aber auch leichte wehen sein...sags mal deinem frauenarzt!
Mitglied inaktiv
zu 2) Wenn Pusteln auftreten würde ich mal das Schampoo und die Creme/as Öl wechseln, vielleicht reagierst du leicht allergisch.