Mitglied inaktiv
Schönen guten Abend Dr.Bluni, ich habe bereits 3 Kinder (alle auf normalen weg und spontanen Geburten)und nochmals Kinderwunsch. Leider klappte es nicht und wir suchten dementsprechend die Ärzte dafür auf. Bei einer Bauchspiegelung im Oktober letzten Jahres wurden bei mir Vernarbungen festgestellt welche im April durch einen Bauchschnitt entfernt werden sollen. Jetzt ist meine Frage ob die OP so notwendig ist, da meine Ärztin meinte ich könnte auch so ss werden nur dauert es länger. Ich habe einfach große Angst vor der Op und nun ist meine Frage ob solche OP´s von Erfolg sind und wie die Chancen stehen wieder ss zu werden??? Momentan nehme ich Femibion 800 Tabletten die für KiWu und Schwangere in der Apotheke erhältlich sind ist das in Ordnung ist??? Vielen Dank!!!
hallo Sam, bei den Verwachsungen ist immer zu fragen, wo sie denn sind? Sofern sie "nur" im Bauchbereich sind, müssen sie für eine Schwangerschaft kein Hindernis sein. Verwachsungen in und um die Eileiter können es hingegen schon sein. Eine Entfernung per Bauchschnitt birgt aber das große Risiko, dass die Verwachsungen schneller wieder da sind, als einem lieb ist. Am besten, wenn Sie sich vor Ort darüber erkundigen, ob dieses wirklich das Haupthindernis ist oder nicht andere Dinge in Frage kommen. Was die Frage nach einer Substitution von Nahrungsergänzungsstoffen & Vitaminen in der Schwangerschaft angeht, so ist dieses für die sich normal ernährende und gesunde Mitteleuropäerin und Nordamerikanerin auf Folsäure und Jodid (beides am besten schon bei Kinderwunsch) beschränkt. Eine darüber hinausgehende Vitaminsubstitution ist nach bisheriger Datenlage nicht zwingend notwendig, auch, wenn es für einige Substanzen einen gewissen Nachholbedarf gibt. Eine sinnvolle Substitution betrifft in der Schwangerschaft vor allem Folsäure, Jodid (sofern keine Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegt)und Magnesium und/oder Eisen (bei nachgewiesenem Eisenmangel). In der Stillzeit ist es auf Jodid beschränkt und Eisen, sofern eine ANämie vorliegen würde. VB
Mitglied inaktiv
Hallo Dr.Bluni, erstmal möchte ich mich für Ihre Antwort bedanken!!! Über das erneute Auftreten solcher Narben bei einem Bauchschnitt wurde mir in der Klinik nichts gesagt. Ich hatte nur die Bauchspiegelung wo man mir 3 Std. nach der Op (noch halb in Narkose) erklärte was nun wär und ein Bauchschnitt erforderlich wäre: Ich hab nicht wirklich was verstanden und am nächsten Morgen nach der vergabe des Bauchschnitt termins wurde ich wieder entlassen. Meinen Sie es würde auch mit eine Tabletten-Behandlung gehen??? Hätte nie gedacht das nach 3 Kindern sowas auftreten kann, bei der letzten Entbindung folgte nach der Geburt eine Not-OP wo die Nachgeburt geholt wurde da sie angewachsen war, wohl an solchen Verwachsungen. Herzlichen Dank vorab und ich würde mich übr noch eine Antwort sehr freuen.
hallo, welches nun für Sie das beste Vorgehen ist, wird wohl am besten Ihre Frauenärztin/Frauenarzt beurteilen können. Wenn die Plazenta nach der Geburt sich nicht regulär entwickeln lässt und infolgedessen eine Ausschabung notwendig wird, kann sich dieses innerhalb der Gebärmutter schon mal auswirken, bewirkt aber keine Verwachsungen außerhalb der Gebärmutter. VB
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