Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Toxoplasmose

Frage: Toxoplasmose

Mitglied inaktiv

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Ich bin jetzt in der 13. Woche meiner Schwangerschaft. Bei mir wurde zu meinem entsetzen in der 11. Woche eine akute Toxoplasmose festgestellt. Dies obwohl ich scho mein Leben lang Katzen halte. (Bin 32ig) Nun nehme ich seit da Antibiotika und mein Arzt meinte ich müsse mir keine Sorgen machen. Nun lese ich aber so viel unterschiedliches und mache mir logischerweise Sorgen. Was denken Sie über das Risiko für mein Kind ? Herzlichen Dank schon im voraus


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto wahrscheinlicher wird eine Infektion des Kindes, aber desto weniger gefährlich sind ihre Folgen. Bei festgestellter Toxoplasmose-Infektion kann eine antibiotische Therapie durchgeführt werden, die Erfolgsrate ist sehr hoch. Zur möglichen Therapie gibt es verschiedene Antibiotika, wobei die Kombinationstherapie die größere Erfolgsrate (ca. 70 %) hat. In Deutschland hat sich eine 4wöchige Behandlungsdauer durchgesetzt. Möglich ist auch eine Therapie über die gesamte Schwangerschaft mit Wechsel zwischen jeweils 4wöchiger Therapiedauer und einem therapiefreien Intervall von 4 Wochen. Eine ausführliche Ultraschalluntersuchung durch einen für die erweiterte Ultraschalluntersuchung entsprechend ausgebildeten Frauenarzt ist im weiteren Verlauf der Schwangerschaft erforderlich, um eine Schädigung des Kindes auszuschließen. Zudem kann nach der 20. Schwangerschaftswoche eine Fruchtwasseruntersuchung Aufschluß darüber geben, ob die Toxoplasmen das Kind überhaupt erreicht haben und das kindliche Immunsystem darauf reagieren mußte. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo, ich glaube, Dein Arzt hat recht: Einer Bekannten von mir ist das auch passiert, auch recht früh in der Schwangerschaft, heute hat sie ein gesundes Kind. Wichtig ist, daß man die Toxoplasmose behandelt, dann ist die Gefahr gebannt. Hinzu kommt, daß die Wahrscheinlichkeit, daß die Krankheit auf das Kind übergeht zu so einem frühen Zeitpunkt total gering ist. Erst in der Spätschwangerschaft beträgt die Wahrscheinlichkeit des Übergangs auf den Feten 50%. Viele Grüße!


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