Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Total am Ende (gern an alle)

Frage: Total am Ende (gern an alle)

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Dr. Bluni, ich weiß nicht recht weiter. Momentan bin ich total ausgebrannt und genervt.Bei jeder kleinsten Aufregung bekomme ich irgendwie Atemnot und fühle micht schlecht. Habe Schwangerschaftsdiabetis und Bluthochdruck, d.h. fühle mich an vielen Tagen nicht so gut. MEin Ehemann kümmert sich absolut nicht wirklich darum, wie es mir so geht . Er fragt ja nicht mal nach! Habe ihm das nun 2 mal gesagt, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist, aber geändert hat sich nichts. Zudem muß ich mich den lieben langen Tag noch um meinen 3,5 jährigen Sohn kümmern...ich kann nicht mehr .... Was soll ich tun?


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

Beitrag melden

Hallo, auch, wenn man(n) es kaum glauben mag, die Facetten der Veränderungen der Frau in der Schwangerschaft und im Wochenbett, können sehr vielgestaltig sein und sogar soweit reichen, dass man überzeugt ist, dass es ein grundsätzliches Problem vorliegt, was es aber meist nicht ist. Ganz wichtig ist der offene Austausch über die Gefühle, das Gespräch mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin, aber auch die Bereitschaft des Partners, sich dessen anzunehmen. Diese emotionalen Veränderung führen in manchen Fällen eben auch zu einer gesteigerten Nervosität, einer geringeren Frustrationstoleranz und möglichen Überreaktionen Kindern oder dem Partner gegenüber. Mit der Muterrolle geht nun doch eine erhebliche Veränderung einher, die auch den Umgang mit solchen alltäglichen Stresssituationen nicht selten - zumindest temporär - verändert. Hier bedarf es manchmal einer recht langen Zeit bis die Frau sich in dieser neuen Rolle mit einer ganz anderen Beanspruchung, einem ganz anderen Tagesablauf, anderen Anforderungen in nicht unerheblichem Maße zurechtfindet und merkt, dass man hier auch entsprechend reagieren sollte. Erfahrungsgemäß legt sich dieses Problem nach der Entbindung oder auch nach dem Wochenbett. Der Tipp wäre, sich dessen erst mal bewusst zu werden, darüber zu sprechen und dann den Tagesablauf vielleicht umzugestalten, zu versuchen, in bestimmten Situationen anders zu reagieren. Dazu bedarf es manchmal eines richtigen Kampfes mit sich selbst. Autogenes Training kann dabei helfen, solche Situationen besser zu meistern. VB


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Ach du Arme... laß dich mal drücken. Sorry aber dein Mann ist zumindest in dieser Situation ein A*** Ich hoffe du sagst es ihm auf den Punkt, daß er sich kümmern soll, denn so mancher Mann sieht von allein nix und wir Frauen setzen voraus, daß man(n) sieht, wenn es uns schlecht geht (was ja umgekehrt auch so ist). Nimm ihn dir zu Brust, sag ihm, daß er was tun soll und wenn er nicht reagiert nimm dir die Auszeit indem du ihm den Kleinen einfach versorgen läßt udn z.B. mit einer Freundin bummeln gehst... dann muß er. Ich kann deine Lage nur zu gut nachvollziehen. Mein Ex-Mann saß seelenruhig auf seinem Ar*** während ich im Hochsommer mit dem Kleinen (1,5 Jahre alt) immerzu zu tun hatte, 3 Tage vor dem ET über 40 Fieber hatte. Er hats erst realisiert, als ich mit infiziertem Fruchtwasser seinen Sohn zur Welt brachte und es uns nicht gut ging. Alles Liebe von Herzen. Kerstin Sorry Männer sind manchmal soooo ätzend (faul).


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

...aber auf so einen Mann kann man doch verzichten. Oder? Was ist denn das dann für eine Beziehung und wie soll das enden? Vor allem wenn dein Kleines auf der Welt ist??????? Nee!!! Wenn der sich nicht ändert, dann brauchst du ihn doch nicht. Wenn er dich liebt dann würde er dich unterstützen, glaub mir. LG und ganz viel Kraft!!!!!!!!!!!!!!!!


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.