Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Bluni, bei meiner VU vor zwei Tagen, wies ich meinen FA darauf hin, dass ich vermute wieder Feigwarzen zu haben. Er sah es sich an und ich meinte interpretiert zu haben, dass er mir Recht gab. Jetzt lese ich in meinem MuPa bei "Sonstiges" CHLAM: Damit meint er aber Chlamydien oder? Er sagte mir, dass man das erst nach der SS behandeln könne, da es nun zu gefährlich fürs Kind sei. Jetzt lese ich aber dass man bei solch einer Infektion einen KS machen müsste, da das Kind sich sonst bei der Geburt infizieren könnte. Stimmt es denn wirklich, dass man das in der SS nicht behandeln kann? LG Sandra Riess
Liebe Sandra, 1. bei HPV (Human Papilloma Virus), handelt es sich um eine Gruppe von über 100 miteinander verwandter Virustypen, bei denen einige Untergruppen Warzen im Genitalbereich hervorrufen, während andere HPV-Stämme Warzen an Händen und Füssen hervorrufen. Im Genitalbereich werden die sichtbaren Warzen Kondylome genannt. Sie treten nicht bei jedem HPV-Infizierten auf; viele Menschen wissen nicht einmal, dass sie Kondylome haben. Die Feigwarzen/Kondylome wachsen über längere Zeit und wenn es vereinzelte sind, was der Frauenarzt oder Frauenärztin vor Ort sicher einschätzen kann, würde man sie vorher oder erst bei der Geburt entfernen. Nur wenn innerhalb kurzer Zeit auch in der Scheide mehrere entstehen würden, bestände Handlungsbedarf. Liegen in der Scheide größere Mengen von Kondylomen vor, so wird von einigen Fachvertretern empfohlen, sich über den Entbindungsmodus - vaginal versus Kaiserschnitt - Gedanken zu machen. Dieses, weil bei größerer Ansammlung es zur Übertragung auf das Kind mit Papillombildung im Rachenbereich kommen kann. Von den Kondylomen geht sonst keine Gefahr für das Ungeborene aus. 2. eine Chlamydieninfektion ist auch in der Schwangerschaft therapierbar. In dem Fall sollte aber immer auch der Partner mitbehandelt werden. VB
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