Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

stuhlprobleme

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Frage: stuhlprobleme

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nach meinen 2 entbindungen habe ich starke probleme mit dem stuhl. vorher hatte ich nie probleme, keine hämorrhiden und jeden tag normalen stuhlgang. während der ss meines 1. kindes bekam ich hämorrhiden. nach der entbindung( er wog 8 pfd) gingen die hämorrhiden trotz behandlung mit salben und zäpfchen nicht weg. stuhlprobleme hatte ich nur kurz nach der entbindung. beim 2. kind haben sich die hämorrhiden entzündet, sodass sie teilweise schon in der ss entfernt wurden. dass das nicht besonders toll war, können sie sich ja denken. nach der entbindung ( er wog knapp 8 pfd) hatte ich überhaupt keinen stuhlgang mehr. schon im kk musste mir ein klistier gelegt werden, weil ich starke unterbauchbeschwerden hatte. seit dem funktioniert mein stuhlgang nicht mehr richtig. es ist, als wenn der enddarm keine peristaltik mehr besitzt. nach 2 tagen ist der stuhl so hart, dass ich ihn merke, aber ohne hilfe geht nichts mehr. ich setzte dann ein klistier, weil ich sonst wegen den stuhl breitbeinig gehen müsste. meistens trinke ich jedoch eine aufgelöste vitamin c 1000mg tabl., dann habe ich wenigsten normalen stuhl, obwohl ich das gefühl habe, es bliebe noch etwas im darm zurück. ich habe das meinem gyn aber auch meinem hausarzt gesagt, aber beiden haben sich das angehört, mehr nicht. ich habe auch am anus varisken, die ich persönlich sehr störend finde. ich komme mir vor, als hätte ich einen paviananus. ich trinke jeden tag mindestens 2l warmes wasser und ernähre mich überwiedgend von obst und frischem gemüse. woran kann das liegen, dasss nach den beiden entbindungen ich solche probleme mit dem stuhl habe?( ich erwarte mein 3. kind und habe jetzt schon panik vor der entbindung und den beschwerden danach, es kann ja jetzt nur noch schlimmer werden.) ist die entfernung der varisken mittlerweise eine IGEL-OP? ich bitte um schnelle antwort. gruss sabine


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Sabine, bei Verstopfung ist es wichtig und sinnvoll, sich überwiegend ballaststoffreich (z.B. mit Leinsamen) zu ernähren, ausreichend zu trinken (2-3 Liter am Tag) und wenn die Weizenkleie oder Milchzucker nicht hilft, dann ist noch das Magnesium zu nennen, das in hoher Dosierung den Stuhl verdünnt und den Stuhlgang fördert. Wenn es gar nicht geht und zu starke Beschwerden macht, ist auch mal ein Mikroklistier erlaubt, das nach 5-20 Minuten den Darm zuverlässig und schonend entleert. Dieses sollte aber immer mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin abgesprochen werden! VB


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