Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Blluni, jetzt nehme ich mal allen Mut zusammen und frage doch: Ich hatte gestern vor zwei Wochen eine Ausschabung nach MA in der siebten oder achten Woche, wobei es nie ein schlagendes Herz, sondern nur von Anfang an zu langsam steigende HCG-Werte als Hinweis auf eine nicht intakte Schwangerschaft gab. Die Nachuntersuchung nach einer Woche war unauffällig. Allerdings sagte der Krankenhaus-Arzt was von zwei Monate warten, mein Haus-FA und der KiWu-Doc sprechen sogar von drei Monaten. Ich habe mir bei meiner Heilpraktikerin alles Denkbare an Homöopathie besorgt (Phyto L, Ovaria comp. etc.). Allerdings bin ich das letzte Mal ohne Clomifen oder gar Gonal vor über vier Jahren schwanger mit positivem Ausgang geworden, so dass ich mit knapp 37 Jahren nicht daran glaube, dass es nochmal "so" klappt. Es gibt insgesamt sechs lebende Kinder und fünf FGs, wobei nur diese letzte mit Ausschabung war (nach der ersten vor vierzehn Jahren habe ich sofort im Folgezyklus Clomi bekommen, mit Erfolg, leider ist dieser FA schon seit elf Jahren tot...). Ich hätte gerne eher als in drei Monaten wieder Stimu-Medikamente. Da ich aus diesem Forum weiß, dass Sie nicht auf dieser Wartezeit bestehen, nun meine Frage: Würden Sie einer Ihrer Patientinnen schon im ersten oder zweiten Zyklus nach einer FG wieder Clomifen oder ähnliches geben? Mit anderen Worten: Lohnt es sich, wenn ich mich jetzt ans Telefon hänge und systematisch alle FAs in unserer Gegend abtelefoniere, um jemanden zu finden, der mich behandelt, oder würde das ohnehin niemand tun? Vielen Dank für Ihre Antwort Heike A.
liebe Heike, nein, der Meinung bin ich ganz sicher nicht. Hier ist es immer empfehlenswert, erst einmal zuzuwarten, da für eine solche Behandlung auch immer eine medizinische Indikation vorliegen sollte und eine frühe Fehlgeburt ist keine Indikation. VB
Mitglied inaktiv
Wieso willst du solche Bürden auf dich nehem, wenn du doch schon sechs Kinder hast???????????????????????????
Mitglied inaktiv
Liebe Suse, bitte entschuldige, wenn ich hierauf etwas gereizt reagiere, das ist sonst nicht meine Art. Aber: Warum wir das wollen (und glaube mir, wir wissen, was das heißt), ist ganz allein unsere Sache. Ich möchte mich dafür nicht rechtfertigen, und ich werde es auch nicht. Es hat uns gerade gereicht, dass wir mit unseren Tränen um den Verlust nur wenige offene Ohren gefunden haben. Genau deshalb, weil ich nicht darüber diskutieren möchte, habe ich dazu ja auch nicht in den anderen Foren geschrieben. Ich möchte hier nur einfach etwas wissen und hoffe, dass ich eine Antwort bekomme. Liebe Grüße Heike
Mitglied inaktiv
Ich wollte dich keinesfalls angreifen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung und auch aus meinem großen Bekanntenkreis, was für psychische Belastungen eine KIWU-Behandlung mit sich bringt. Unter der psychischen Belastung der Eltern können auch Kinder leiden...... Aber letztendlich bin ich kein Psychologe und Ihr müsst, da hat du natürlich Recht, Eure Entscheidungen selbst treffen Liebe Grüße, Suse
Mitglied inaktiv
Liebe Suse, natürlich ist die Belastung enorm, das wissen wir, zwei unserer Kinder sind Clomi-Kinder, dsa erste und das sechste, und im vergangenen Jahr haben wir inklusive Bauchspiegelung so einiges an Therapien über uns ergehen lassen. Aber wir sind eben beide absolut sicher, dass es uns ohne Behandlung noch deutlich schlechter gehen würde, weil wir einfach nicht auf dieses so sehr herbei gesehnte Kind verzichten mögen. Liebe Grüße Heike
Mitglied inaktiv
Dann wünsche ich Euch ganz viel Glück! :-)))