Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Doc. Ich hatte heute bei 35+1 eine normale Routineuntersuchung. Da meine Ärztin nun in Urlaub geht, bekam ich die biometrischen Daten für die Urlaubsvertretung mit. Ich weiss, dass mein Kleiner recht winzig ist, aber anscheinend fällt er doch sogar aus den meisten Normkurven. Was kann das bedeuten? Ich selbst wog zwar bei meiner Geburt auch nur 2780 g, aber es ist ein Junge und der sollte doch etwas kräftiger gebaut sein, oder? Bedeuten diese Daten nun, dass er sicher mal ein kleiner Mann werden wird? Wie deuten Sie folgende Biometrie-Daten bei 35+1: BPD: 91 mm Gewicht: 1980 g FOD: 102,0 mm KU: 303,5 m AD: 88,0 mm AU: 276,5 mm Fl: 62,0 mm Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen. Freundliche Grüsse
hallo, natürlich bedeutet nicht gleich jede Abweichung, dass man sich sorgen muss oder dass dem eine klinische Bedeutung zukommt. Aus den Biometriedaten kann man sicher nicht auf die Länge des Jungen schließen und bekanntermaßen können große Eltern mal ein schwereres Kind bekommen im Gegensatz zu kleinen Eltern. Wenn Sie mal oben auf die Seite gehen, finden Sie einen Banner mit " Bilder und Daten zum Verlauf der Schwangerschaft" oder sie gehen nach http://www.rund-ums-baby.de/40_wochen/bilder_und_daten.htm. Dort sind die jeweiligen Mittelwerte zu finden. Hier kann es natürlich immer mal Abweichungen nach oben oder unten geben. Bei etwaigen Abweichungen sollte aber bitte der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin gefragt werden, da nur er zum individuellen Verlauf und zur individuellen Interpretation der US-werte eine Auskunft geben kann. Eine Interpretation solch isolierter Werte, ohne, dass man den Gesamtzusammenhang und den US-Befund kennt, kann ein Aussenstehender nicht vornehmen. Dieses sollte und kann auch nur der durchführende Arzt. Dieses allein schon deshalb, um Missinterpretationen, die sich hier ergeben können, zu vermeiden. VB