Mitglied inaktiv
Hallo Doc Bluni, habe nun viel in Ihrem Forum gelesen. Wir erwarten nun eigentlich jeden Tag unser Baby (SSW 39+0). Bei unserer Tochter wurde eine Not sectio wegen eines pathologischem CTG gemacht, Ihr ph Wert hat sich in den sehr Wehen verschlechtert. Nach der Sectio hat man gesagt sie hatte die Nabelschnur um den Hals und sie war sehr kurz, weshalb sie nicht ins Becken kam und so auch nicht raus(MuMu 6 cm troz Oxytocin). Da die Geburt des zweiten immer Näher rückt mache ich mir schon sorgen, vor einer Woche beim Gyn noch alles fest zugeschnürt (Gebärmutterhals 3-4 cm) er hat sich das Kind auch zuletzt in der 32 SSW angesehen. Das Baby ist auf jeden Fall deutlich größer als unsere Tochter, nun habe ich Angst wegen der Narbe und alles andere was noch wieder schief gehen kann. Ich möchte dieses Baby eigentlich gern spontan auf die Welt bringen. Doch ist meine Unsicherheit zeitweise so groß das ich Panik bekomme. Was ich auf jeden Fall vermeiden bzw. umgehen möchte ist so eine schrecklicht Situation wie bei meiner Tochter, tausend Untersuchungen und dieses und jenes, und am Ende war alles umsonst und doch Sectio. Ist es vielleich doch besser bei so einer Unsicherheit gleich eine Sectio zu machen? Vielen Dank für Ihre Antwort. Mary_lue
liebe Mary-Lue, solche Ängste sind nach der Vorgeschichte sehr gut zu verstehen. Hier sollte das Gespräch mit der Entbindungsklinik, insbesondere mit einer Hebamme gesucht werden, um sich diese Angst nehmen zu lassen und sich die Abläufe genau erklären zu lassen. Eventuell kann auch der Frauenarzt oder Frauenärztin schon eine gewisse Vorarbeit leisten. Denn die Erfahrung zeigt, dass wenn die Frau gut informiert ist über die Abläufe und das, was man zur in bestimmten Situatioen machen kann, dass dann die Frauen viel entspannter sind. Dazu gehört auch die Option, sich ggf. für einen planmäßigen Kaiserschnitt zu entscheiden, was, je nach Situation auch medizinisch geboten sein kann. VB