Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Schwangerschaft nach KS und noch ein paar Fragen

Frage: Schwangerschaft nach KS und noch ein paar Fragen

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe im August 2004 per Not-KS einen gesunden Jungen bekommen. Die Narbe ist jedoch wegen eines Blutergusses am dritten Tag nach dem KS aufgebrochen und war insgesamt dann neun Wochen offen. Es wurde regelmässig tamponiert und danach mit antibiotischem Puderspray behandelt. Nun die erste Frage: reichen dann zwei Jahre bis zur nächsten Schwangerschaft als Wartezeit aus? Und die zweite: Kann es sein, dass das "Blasengefühl" vor dem Wasserlassen anders ist. Dh. ich spüre erst, dass ich Wasserlassen muss, wenn die Blase scheinbar übervoll ist. Vorher spüre ich nichts. Und die dritte: Im Sommer 2005 wurde bei mir eine Depression diagnostiziert. Inzwischen bin ich wieder Medikamentenfrei. Steht das einer erneuten Schwangerschaft im Weg? Und die vierte: Vier Monate nach dem KS habe ich mir durch einen Treppensturz den 12. Brustwirbel gebrochen und scheinbar ist auch das Steißbein betroffen, da ich dort heute immernoch Schmerzen habe. Da ich die Hoffnung auf eine vaginale Geburt nicht aufgebe frage ich mich, ob das ein Problem sein könnte. Sorry für die vielen Fragen. Gruss Jeannine


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Jeannine, zunächst würde ich Sie bitten, die Anzahl der Fragen, die auf einmal gestellt werden, entweder zu begrenzen oder die Fragen jeweils einzeln ins Forum zu stellen. Dehalb hier meine Antwort auf Ihre ersten beiden Fragen: 1. die Wartezeit nach Kaiserschnitt sollte in jedem Fall ein Jahr betragen.,besser sind sogar zwei Jahre Abstand. Es sind hier vor allem die schwangerschaftstypischen Probleme wie Blutungen, vorzeitige Wehen, Probleme unter der Geburt,u.a. Sicher ist auch das Risiko für eine noch nicht ausgeheilte Naht an der Gebärmutter zu nennen, was dann Probleme unter der Geburt/Wehen oder schon vorher mit sich bringen kann. 2.sicher kann es nach einer solchen Operation schon mal zu derartigen Missempfindungen kommen, wobei dieses selten der Fall ist und sinnvollerweise sprechen Sie hier auch mit Ihrem Frauenarzt oder Frauenärztin, um ggf. andere Ursachen auszuschließen. VB


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