Mitglied inaktiv
Hallo, meine Freundin hat ein Problem. Sie hat 2 Kinder, beide sind ca 5 Wochen zu früh auf die Welt gekommen. Bei dem 2. war es so, das sie im Blut eine Trombose festgestellt haben und dann einen Notkaiserschnitt machten, da sie nicht wußten wo die Trombose ist. Vor kurzem hat der Frauenarz sie dann zu einem Spezialisten überwiesen um Bluttests machen zu lassen. Als die Ergebnisse da waren, ging meine Freundin zum Doc und der sagte dann zu Ihr, das wenn sie seine Frau währe, sie keine Kinder mehr bekommen dürfe, 5 Minuten vorher meinte er aber, das sie beim nächsten Kind Spritzen nehmen müßte da ihr Blut zu dick sei. Auch hat sie sich von Ihrem Hausarzt die Berichte vom Krankenhaus geben lassen und da stand drin, das sie bei der 2. Geburt eine Lungenembolie hatte, aber sie wußte nichts davon und hat auch keine Medikamente im Krankenhaus bekommen. Habe hier einige Daten, vielleicht können sie ihr weiter helfen, den sie hätte noch gerne ein Kind und möchte nicht so einfach mit dem Thea abschließen: Hereditäre Thrombophilie: heterozygote Faktor-V-Leiden-Mutation thrombophiler Paramaeter Faktor VIII 166 (Norm 60-150) APC Resitenz 1,7 (Norm ab 2,0) Homcystein 16,1 (Norm bis 13,0) Es währe super wenn mir jemand sagen könnte was meine Freundin tun kann. Liebe Grüße Alex
hallo, liegt eine Thrombophilie (erhöhte Gerinnungsneigung; Zustand nach Thrombose) vor, dann ist hier sicher ein erhebliches Wiederholungsrisiko, gerade in der Schwangerschaft gegeben. Hier ist es dann sehr ratsam entweder über den Frauenarzt /Frauenärztin mit einem Speziallaboratorium, das sich in der Diagnostik der Thrombophilien gut auskennt, oder über eine entsprechend erfahrene, klinische Einrichtung abzuklären, ob eine solche Schwangere schon von Beginn der Schwangerschaft an neben Kompressionsstrümpfen auch ein Mittel zur Blutverdünnung benötigt. Liegt bei der Schwangeren ein Risiko vor: Zustand nach Thrombose oder eine angeborene Blutgerinnungsstörung, so kann eben die Verordnung z.B. eines niedermolekularen Heparins zur Blutverdünnung notwendig werden. Dieses reduziert dann ganz erheblich das durch die Gerinnungsstörung oder die Situation nach einer durchgemachten Thrombose erhöhte Risiko für eine Thrombose oder Embolie. Eine Schwangerschaft ist bekanntermaßen ein Zustand, der auch ohne eine solche Vorgeschichte dazu führt, dass Thrombosen & Embolien häufiger vorkommen können. Mögliche Nebenwirkungen unter einer solchen Therapie treten selten auf, sollten aber bedacht werden: es kann zum Abfall der Blutplättchen kommen oder Blutungen hinter dem Mutterkuchen, beim Kind sind keine negativen Folgen zu erwarten. Sicher sollte auch grundsätzlich über die Frage diskutiert werden, ob aus medizinischer Sicht hier noch zu einer weiteren Schwangerschaft geraten werden kann, zumal die Vorgeschichte ja auch ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko in sich birgt. VB
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