Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Schmerzen- Geburt einleiten????

Frage: Schmerzen- Geburt einleiten????

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Hallo, Ich bin um genau zu sein jetzt in der 38+1 SSW habe also nicht mehr so lang. (ET 20.09 ) Aber ich kann einfach nicht mehr!!! Habe nachts so schlimme Schmerzen! Kann nicht schlafen weil ich wenn ich auf dem Rücken liege sehr heftige rücken schmerzen bekomme ( teilweise sogar das ich keine luft mehr kriege ) und wenn ich auf der seite liege dann schmerzen mir auch heftigst die rippen. Habe schon alles probiert und die verschiedensten liegepositionen gemacht aber ich kann einfach nicht mehr liegen! Ich bin total unausgeglichen,schlapp ,müde und schlecht gelaunt. habe morgen einen KKH Termin und dort wird ein Doppler-Ultraschall gemacht, um zu schauen ob Das Baby noch richtig versorgt wird. ( War vorletzte woche schon 3 tage stationär dort und da haben die einen doppler gemacht und einen wehen belastungstest und ganz viele CTGs weil Sie eine Platzenta-insuffizienz vermuten und ich zu wenig Fruchtwasser habe. Das hat die kleine gut mitgemacht also durfte ich *erstmal* wieder gehen) Meine FÄ meinte das die villeicht die Geburt einleiten werden wenn die kleine nicht richtig versorgt wird. Hoffe das mittlerweile schon ( wegen den schmerzen ) das sie einleiten... Könnte ich denn eventuell auch wenn keine Unterversorgung da ist die Geburt Eingeleitet bekommen wegen der Schmerzen? [ Das soll sich auf keinen fall dumm anhören, und ich weiß das eine frühere Geburt eigendlich nicht gut ist aber ich kann wirklich nicht mehr!!!! ] Hoffe ich werde verstanden und warte auf eine Antwort. DANKE Happy83


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, generell gibt es für die Einleitung schon klare medizinische Indikationen und eine solche Einleitung ist nun auch nicht zu jedem Zeitpunkt möglich, kann dann sogar, wenn die Rahmenbedingungen noch nicht entsprechend sind, mit Risiken verbunden sein. Insofern ist hier immer eine Abwägung seitens des Arztes notwendig. Sicher kann man hier im Einzelfall, je nach Abwägung auch mal Ausnahmen zulassen und tolerieren. Sofern es Mutter und Kind gut geht, würde man in dem meisten Fällen erst nach ungefähr 10 Tagen mit einleitenden Maßnahmen anfangen. Dieses kann die Verabreichung von Scheidentabletten oder ein Gel sein, welche(s) den Muttermund erweichen und auch die Wehentätigkeit anregt. Es kann ein Wehentropf sein, bei dem über eine Infusion Wehenmittel in kontinuierlich steigernder Dosis verabreicht wird. Aber auch die Akupunktur und ein Wehencocktail haben sich als effektive, "natürliche" Massnahmen erwiesen. Das Ganze ist abhängig vom geburtshilflichen Befund und dem Management der Klinik, welches von der ein zur anderen Klinik schon mal variieren kann. Am besten dann mal vorab in der geburtshilflichen Abteilung vor Ort informieren. VB


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