Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Schleimpfropfen

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Frage: Schleimpfropfen

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe gelesen, dass sich kurz vor der Geburt der Schleimpfropfen löst. Ich habe jetzt seit ca. 1 Woche regelmäßig Schleimabsonderungen. Zuerst nur ein bißchen und seit 2 Tagen ziemlich viel (Ausfluss ist es nicht, den kenne ich zu gut - sieht eben aus wie Nasenschleim). Es ist wesentlich mehr als eine Fingerkuppe und ohne Blut. Bin heute ET + 4. Hat das irgendetwas zu sagen? Das Kind ist die letzten Tage auch sehr ruhig. Das CTG ist in Ordnung und Wehen habe ich nicht wirklich. Nur ab und zu mal ein oder zwei so zwischendurch. Gibt es da vielleicht noch einen Geheimtipp? Das Gewarte geht mir auf die Nerven!!


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, es kann gelegentlich schon mal zu einem stärkeren SChleimabgang kommen, ohne dass gleich Handlungsbedarf besteht. Ob es hier der eigentliche Schleimpfropf war, der am Ende der Schwangerschaft abgeht, kann man so sicher nicht sagen. Was letztlich genau vorliegt, kann aber nur der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin sagen. das Bedürfnis, die Abläufe zu beschleunigen, kennt jeder Geburtshelfer sehr gut, aber leider haben wir bis heute keine patentierten Mittel zur Geburtseinleitung. Sicher ist die geburtsvorbereitende Akupunktur ab der 36. SSW eine sehr sinnvolle und hilfreiche Maßnahme, die Vorgänge zu erleichtern. In Absprache mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin kann es die Schwangere auch mit Himbeerblätter- oder Frauenmanteltee versuchen. Das Treppensteigen und sich lieben kann auch ein wenig unterstützend wirken. Der so genannte Wehencocktail wird mittlerweile in vielen Kliniken, aber auch von Hebammen schon vor einer Klinikaufnahme als eine schonende und effektive Maßnahme zur Geburtseinleitung verwandt. Er enthält neben Rhizinusöl auch Aprikosensaft und ein wenig Alkohol Sekt oder Wodka.Grundsätzlich sollte dieser Cocktail aber am besten unter Begleitung einer Hebamme oder in der Klinik eingenommen werden, da dieses schon mal zu unerwartet starken Wehen führen kann. Für die Geburt alles Gute. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo, es könnte sich durch aus um den Schleimpropfen handeln. Denn der muß nicht unbedingt mit einmal abgehen. Und das dir die warterei auf den Nerv geht, kann ich verstehen. Mein Sohn kam erst bei ET+13. Ich weiß ja nicht was du alles schon probiert hast. Aber was wohl helfen soll, lange spaziergänge, treppen steigen, ein heißes Bad in Verbindung mit einem Glas Rotwein, Hausputz, Sex usw. LG dani


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