Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, ich bin in der 24. SSW und leide an Hyperemesis gravidarum. Wegen Depigmentierungsflecken bin ich von meinem Hautarzt in die Hautklinik geschickt worden. Dort wurde einen Verdach auf Vitiligo festgestellt. Mir wurde dort gesagt, dass es ein Anzeichen von einer Schildrüsefunktionsstörung sein könnte. Mein Frauenarzt sollte es mit einer Blutanalyse klären, da die Hautklinik sich nicht für die Ursachen dieser Erkrankung zuständig fühlt, sondern nur für die Therapie, und die ist während der Schwangerschaft nicht möglich. Mein Frauenarzt sieht keine Notwendigkeit eine Blutanalyse zu machen. Es wurde lediglich eine Urinprobe auf Ketokörper untersucht, die aber unausfällig war. Geben diese Ketokörper Ausschluß darüber, ob alles mit der Schildrüse in Ordnung ist?. Ich bin ziemlich beunruhigt und habe Angst, dass es dem Baby schaden könnte. Vielen Dank im voraus! Ich bin jetzt sehr beunruhigt
hallo, die Hautärzte in der Klinik haben schon völlig recht, denn in der 24. SSW gibt es keine Hyperemesis gravidarum! Sofern sich zu einem so späten und für die typische Übelkeit der Frühschwangerschaft ungewöhnlichen Zeitpunkt eine ständige Übelkeit zeigt, können dieser auch mal andere Dinge, wie Entzündungen der Magenschleimhaut, Schilddrüsenbeteiligungen oder anderes zugrunde liegen. Hier dann am besten mal mit dem zuständigen Arzt drüber sprechen. Wenn nicht genügend Kohlenhydrate zur Gewinnung von Glukose zur Verfügung stehen, fängt der Körper an, die Fettreserven abzubauen und in Glukose umzuwandeln. Bei dieser Umwandlung entstehen sogenannte Ketonkörper die über den Urin ausgeschieden werden und mit Hilfe besonderer Teststreifen nachgewiesen werden können. Aceton ist der wichtigste Ketonkörper, der ausgeschieden wird, und so beruht die Kontrolle auf Ketone in der Regel auf einer Acetonkontrolle. Hier ist bei Nachweis zunächst die Kontrolle notwendig, ohne, dass die Schwangere sich gleich sorgen muss. VB