Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

schadet streit ein ungeborenes

Frage: schadet streit ein ungeborenes

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in wie fern schadet ein entarteter streit (mit handgreiflichkeiten) ein ungeborenes baby? Muss man mit einer behinderung oder verhaltensauffälligkeiten rechnen wenn die mutter total fertig ist, tagelang weint und der kleine ( 18ssw bisher sehr ruhig, auch beim US) ständig unruhig im bauch herumflattert? danke im voraus. ein äusserst besorgte oma


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, 1. die bisher vorliegenden, wissenschaftlichen Erkenntnisse erbrachten keine Hinweise auf negative Auswirkungen auf das Ungeborene. 2. in extremen Situationen kann sich dieses aber auch negativ auf den Verlauf der Schwangerschaft auswirken. VB


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Ich denke du willst damit sagen, daß deine Tochter/Schwiegertochter und dein Schweigersohn/Sohn sich schlagen und streiten... ...ich denke Streit schadet den Nerven der Mama und überträgt sich u. U. auf das Baby aber führt nicht zu Behinderungen o. ä. aber Schläge... wie kann man überhaut schlagen? Und dann noch eine Schwangere? Wenns gewalttätig wird ist das Kind nicht ohne Gefahr und wenn du als Oma die beiden zur Vernunft bringen kannst hoffe ich, daß du Einfluss hast. Ich finde das total schlimm und hoffe mir nie so Gedanken machen zu müssen. Alles Liebe! Kerstin (40) mit 4 Kids (19, 18, 3, 2)


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handgreiflichkeiten schaden vor allem der mutter, der frau, der person. und eventuell auch dem baby. das darf nicht vorkommen! nie mehr! lg paula


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So genau kann ich es dir nicht beantworten, aber ich kann eins dazu sagen: wenn du laut, streit(süchtig), unruhig bist, dann wird das Baby auch unruhig sein. Wenn du aber ruhig, gelassen bist, viel schläfst, ruhige Musik hörst, dann wird dein Baby auch ganz ruhig sein. Das sehe ich bei meiner Ma (Familie); wir(5 Kinder) sind alle ruhig, haben als Babys viel geschlafen, nie Probleme gemacht, weil sie immer i.d. SS ruhig war u. ich sehe die Verhältnisse bei Schwiegereltern u. deren 10 Kindern. Sie sind alle hyperaktiv, laut wie weiß nicht was (obwohl sie keine Babys mehr sind), doooffffffffffffff, ..., weil Schw.mutter nie i.d. SS ruhig war; sie hatte immer was zu meckern, schrie oft, aß nichts, trank nur schwarzen Tee, ... . So sind ihre Kinder auch jetzt alle (!außer mein Mann ist anders, weiß auch nicht warum). Es überträgt sich so einiges!!!


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Ich denke, die werdende Mutter muss es selber beinflussen können. Wenn sie sieht, dass es zum Streit kommen kann (der Mann ist müde und nerwös, macht Vorwürfe, sagt oder macht etwas unangenehmes, oder vielleicht umgekehrt, nicht macht, was die Frau will usw., soll sie lieber auf Abstand gehen und sich zurückhalten. Klar, dass es oft schwierig ist, da die Frau in der Schwangerschaft oft gereizt und sehr empfindlich wird. Aber an der erster Stelle ist IHR Kind und das sind IHRE Nerven (und des Kindes auch). So, wenn die Situation zu eskalieren droht, draussen spazieren, in ein anderes Zimmer gehen, laute Musik hören, Telefongespräch führen usw. und sich selbst und dem Mann deutlich sagen: ICH bin schwanger, du kannst sagen und machen was du willst, ich muss ruhig bleiben, nichts geht mich an. Die Frau soll auch selber verstehen: - sie soll sich nicht aus der Ruhe bringen lassen - als erste niemals Streit oder "Krisengespräch" anzufangen - lieber schweigen als etwas unangenehmes sagen usw. Alles klingt ja nicht so schön und auch nicht feministisch, aber wenn die Leute sich vor der Schwangerschaft gewöhnt haben, so zu leben und die Frau war mit solchen Verhältnissen einverstanden, dann wird sich ihr Mann so plötzlich nicht ändern. Dann soll sie die Situation in Hand nehmen.


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Lieben Dank an Alle für die Antworten. Ich bin jetzt etwas beruhigt. Es würde zu weit führen die Familienverhältnisse des SS oder besser gesagt Vergangenheit offen zu legen. Erwähnen möchte ich schon, dass der `SS -wie wir vernommen haben- schon ein paar Agressionstherapieen (auch in Erwachsenenalter mit Eltern und Geschwister) gemacht hat. Nochmals lieben Dank Omi


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