Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

roentgenaufnahme-schwangerschaft

Frage: roentgenaufnahme-schwangerschaft

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Lieber Herr Dr. Bluni, Eine Freundin von mir hat gerade rausgefunden dass sie schwanger ist (Bluttest vom 10.8. mit 13504.3 miu/ml B-hcg - Gonatropini,- ich hoffe das ist verstaendlich geschrieben..) ihre letzte Periode war am 5.7. (allerdings nur 2 Tage )und am 2.7. hat sie eine Roentgenaufnahme von ihrer Schulter machen lassen. Auf Grund des Bluttests wurde ihr gesagt, dass sie 5-6 Wochen schwanger ist, was dann doch heissen wuerde dass die Empfaengns ca vor 3-4 Wochen war plus dann nochmal mind. 9 Tage bis zur Einnistung d.h. eigentlich sollte doch von der Roentgenstrahlung keine Gefahr ausgehen (oder koennte die gar die Eizelle schaedigen?) Bzw. (ihre schlimmste Befuerchtung) :waere es moeglich dass der Bluttest ein niedrigeres Ergebnis anzeigt, da es Probleme gibt und auch die Blutung davon zeugt? Haben Sie vielen Dank fuer ihre Muehe, Nanna


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Nanna, eine Routine-Röntgenuntersuchung, die vor dem Eintritt einer Schwangerschaft stattfindet,wird sich nicht negativ auf die Eizellen auswirken. Fand sie in der Frühschwangerschaft statt, lässt sich dazu folgendes sagen: grundsätzlich ist es ist so, dass Röntgenstrahlen die Erbsubstanz der weiblichen Eizellen und die Frucht beeinträchtigen kann. Um aber einigermaßen beurteilen zu können, welche Strahlendosis verabreicht wurde, und ob hiervon überhaupt ein Risiko zu erwarten ist, kann man mit den Radiologen klären, welche Untersuchungen gelaufen sind, ob eine Bleischürze verwandt wurde - was anzunehmen ist - dann kann ggf. mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin abgesprochen werden, ob irgendwelche zusätzlichen, pränataldiagnostischen Maßnahmen zu ergreifen sind, um bestimmte Störungen auszuschließen, wobei man sich hier im Klaren sein muss, dass man auch hier gewisse Risiken für Erkrankungen im Kindesalter nicht erfassen kann. VB


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