Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Roentgen

Frage: Roentgen

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Ich bin zur Zeit (und seid ein paar Monaten) in Neuseeland und kann deswegen nicht wirklich auf professionelle Hilfe zurueck greifen, hatte deswegen auch noch keinen Ultraschall. Ich bin nun in der 10 SSW. Meine Frage: 2 1/2 Wochen bevor ich schwanger geworden bin hatte ich eine Roentgenaufnahme des Oberkoerpers (ohne Bleischuerze o.ae.). Hat dies irgend einen Einfluss auf das Baby? Ach nochwas: Ich werde Im April, wenn ich in der 12. Woche bin, zurueck nach Deutschland fliegen. Der Flug dauert leider ca. 28h... muss ich mir deswegen gedanken machen, z.B. wegen Sauerstoffversorgung?


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, 1. grundsätzlich ist es ist so, dass Röntgenstrahlen die Erbsubstanz der weiblichen Eizellen und die Frucht beeinträchtigen kann. Um aber einigermaßen beurteilen zu können, welche Strahlendosis verabreicht wurde, und ob hiervon überhaupt ein Risiko zu erwarten ist, kann man mit den Radiologen klären, welche Untersuchungen gelaufen sind. Dann kann ggf. mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin abgesprochen werden, ob irgendwelche zusätzlichen, pränataldiagnostischen Maßnahmen zu ergreifen sind, um bestimmte Störungen auszuschließen, wobei man sich hier im Klaren sein muss, dass man auch hier gewisse Risiken für Erkrankungen im Kindesalter nicht erfassen kann. 2. Zum Fliegen/Langzeitflügen kann man folgendes sagen: die Ansicht, dass in der -Früh-schwangerschaft nicht geflogen werden darf, ist wissenschaftlich nicht belegt und deshalb ist es - fehlende Beschwerden und Risikofaktoren vorausgesetzt - auch in der -Früh-schwangerschaft möglich, zu fliegen, unabhängig von der Entfernung. Es sei denn es gäbe aus frauenärztlicher Sicht auf Grund einer Risikogravidität Einwände. Die Studien können keine Schäden bei Kindern nachweisen, aber offensichtlich werden hier immer noch anders lautende Informationen herausgegeben. Bei Langstreckenflügen bitte an die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, Magnesium, viel Bewegung und evt. Kompressionsstrümpfe denken. Patientinnen in Terminnähe, laut Reglement der Lufthansa ab der abgeschlossenen 35.SSW, und solche mit einer Risikoschwangerschaft, sollten nicht mehr fliegen bzw. bedürfen eines ärztlichen Attestes. Relative Kontraindikationen für das Fliegen -Flug in Terminnähe -anamnestisch Neigung zu -starker Nikotinabusus -ausgeprägte Anämie -kardiopulmonale Erkrankung -Angst beim Fliegen -mehr als 120000 Flugkilometer pro Jahr VB


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