Mitglied inaktiv
Hallo. Ich bin Rhesus Negativ und mein Lebensgefährte Rhesus Positiv. Bei unserem großen Sohn damals fiel jeder Antikörpersuchtest negativ aus, also es wurden keine Antikörper gefunden. Nun bekam ich damals erst nach der Geburt eine Impfung, da unser Sohn eben auch Rhesus Positiv wie sein Papa war/ist. Jetzt bin ich wieder in der 24.Woche schwanger und habe des öfteren gelesen, sollte freu Rhesus negativ sein, dass sie dann in der Schwangerschaft schon eine solche Impfung bekommen sollte und eben auch nach der Geburt sollte das Kleine positiv sein. Jetzt würde ich gerne wissen, war das vor 2,5 Jahren noch nicht üblich, dass man auch in der Schwangerschaft eine solche Impfung bekommt oder bekommt man die in der Ss nur dann wenn Antikörper gefunden werden?? Sollte das ein Fehlverhalten meines damaligen Facharztes gewesen sein und ich hätte in der Ss auch eine solche Impfung bekommen sollen, besteht dadurch jetzt eine Gefahr für unseren ungeborenen Sohn??? Ist dadurch die Impfung nach der geburt auch "umsonst" gewesen und unser Bauchzwerg einer Gefahr ausgesetzt?? Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
hallo, wie die Vorgaben in Österreich sind, weiß ich nicht. Hier in Deutschland gibt es folgende Vorgaben: bei unterschiedlichen Rhesusfaktoren von Mutter und Vater kann das Kind rhesuspostiv sein und wenn die Mutter eben rhesusnegativ ist, kann bei einer entsprechenden Sensibilisierung des Immunsystems der Mutter (Blutaustaussch zwischen Kind und Mutter) es zur Bildung von Antikörpern kommen, die bei einer darauffolgenden Schwangerschaft mit rhesuspositivem Kind zur Zerstörung der Blutkörperchen mit schweren Krankheitsbildern des Kindes einhergehen können. Um dieses zu verhindern, erhalten rhesusnegative Schwangere in der Schwangerschaft (und zwar auch schon in der ersten), nach Fehlgeburt, nach Eileiterschwangerschaft, nach stärkeren Blutungen, nach Fruchtwasserpunktion oder ähnlichem und nach Geburt eines rhesuspositiven Kindes eine Spritze Anti-D, um eventuelle Antikörper abzufangen. Dieses ist nachzulesen in den Richtlinien; im Netz zu finden unter http://www.medical-text.de/abrechnungebm/richtlinien/mutter/richmu05.htm Ein weiterer Antikörper-Suchtest ist bei allen Schwangeren (Rh-positiven und Rh-negativen) in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche durchzuführen. Sind bei Rh-negativen Schwangeren keine Anti-D-Antikörper nachweisbar, so soll in der 28. bis 30. Schwangerschaftswoche eine Standarddosis (um 300 ug) anti-D-Immunglobulin injiziert werden, um möglichst bis zur Geburt eine Sensibilisierung der Schwangeren zu verhindern. Das Datum der vor der Geburt erfolgten Anti-D-Prophylaxe sollte im Mutterpass dokumentiert werden. Wurde ggf. mal eine Spritze Anti-D weggelassen, hat dieses in den meisten Fällen überhaupt keine klinischen Auswirkungen. VB
Mitglied inaktiv
Ich danke schon mal. Viele liebe GRüße. Sollte es etwas zur Sache machen, wir wohnen in Wien. Und eine Frage noch... sollte es ein Fehler meines Facharztes gewesen sein, sollte ich dann schleunigst einen Bluttest/Antikörpersuchtest machen lassen, und/oder den Facharzt oder die Klinik aufsuchen?? Möchte ja unseren ungeborenen Sohn keiner Gefahr aussetzen. Danke nochmals
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