Elodie
Sehr geehrter Herr Dr. Karle, ich bin jetzt in der 28. SSW. Durch die Arbeit bin ich ziemlich erschöpft, schlafe kaum noch und habe durchgehend Rückenschmerzen. Mein Chef überhäuft mich mit Aufträgen, die alle noch vor meinem Mutterschutz erledigt werden müssen, was mir einfach unheimlichen Druck und ein hohes inneres Stresslevel bereitet. Dazu arbeite ich als Heilerziehungspflegerin in einer Einrichtung mit beeinträchtigten Menschen, welche mental unglaublich fordernd sind. Hatte dann meinen Hausarzt angerufen und er meinte, dass ich ein BV „verlangen“ sollte, da ich psychisch zu belastet sei. Jeden Tag fahre ich weinend zur Arbeit, mein Chef hatte mich auch mehrfach bloßgestellt und sich über die SS lustig gemacht. Beim nächsten Termin würde ich meinem Gyn alles erzählen, meinen Sie, dass ein BV gegeben werden könnte? Der Arbeitgeber schiebt das ganze auf den Gyn. Danke und eine gute Woche. Gruß
Schönen guten Tag, es ist wie immer nicht schön zu hören, dass ein Arbeitgeber eine Sshwangere Mitarbeiterin unter Druck setzt. Wenn Ihnen die Belastungen am Arbeitsplatz physisch wie psychisch zu viel wird, und ein Gespräch mit dem Arbeitgeber zu keiner nennenswerten Lösung geführt, können sie dieses Problem mit ihrem Frauenarzt besprechen. Bitte dokumentieren sie auch ihre aktuelle Arbeitssituation, falls es aufgrund eines Beschäftigungsverbotes von der zuständigen Behörde Nachfragen kommen. Zum Schutz der werdenden Mutter kann Ihnen der Frauenarzt ein Beschäftigungsverbot bis zum Beginn des Mutterschutzes aussprechen. Alles Gute gewünscht Ihnen Dr. Christian Karle
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