Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

plötzliches Wachsen? Achtung,lang!

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Frage: plötzliches Wachsen? Achtung,lang!

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Hallo Dr. Bluni! Ich habe schon vor einiger Zeit mal ein paar Fragen gestellt und bin nun in der 28. SSW. Im Großen und Ganzen geht es mir wirklich sehr gut. Mich beschäftigt allerdings inwiefern mein Kind in mir wohl schubweise wächst?!Ich habe relativ wenig zugenommen (3-4 Kilo), aber mein Arzt ist damit zufrieden. Mein Blutdruck ist meist sehr niedrig (90/60), aber es geht. Gestern während der Arbeit war mir plötzlich schlecht und das Herz schlug mir bis zum Hals. Mein Blutdruck (ich arbeite in der Apotheke, deshalb kann ich da schnell messen) war 122/72, aber der Puls lag bei 110! Mein Kind rotierte in mir. Ich habe etwas Traubenzucker gegessen und dann ging es wieder. Aber den ganzen Tag hatte ich so eine Art Seitenstiche, war kurzatmig, leichte Unterleibsschmerzen (aber ohne Kontraktion) (Mutterbänder?), mein Bauch fühlte sich total aufgebläht an(quasi zu eng) und mein Kind war total aufgedreht! Kann es ein Wachstumsschub gewesen sein? Wie äußert es sich, wenn zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist? Und noch eine Frage: Kann es sein, daß ich meinen Darm extrem unangenhem merke, weil es durch das Kind enger wird? Ich habe manchmal "Eingeweideschmerzen", aber keine Verstopfung oder so, eher im Gegenteil. Dann habe ich auch keinen Appetit, sollte aber was essen und zwinge es eher rein. Kann man sich auch zu wenig ernähren und dadurch das Kind unterversorgen oder gilt auch hier der Leitspruch: "Das Kind nimmt sich, was es braucht!"(Zur Not auf Kosten der Mutter) Vielen Dank für Ihre Mühe und Hilfe! Liebe Grüße, Azrael


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, das Wachstum eines Kindes kann die Schwangere nicht verspüren. Ebensowenig, wenn die Fruchtwassermenge vermindert wäre. Die Erfahrung lehrt, dass die Schwangerschaften völlig unterschiedlich verlaufen, mit eben völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. Ab dem 5./6. Monat können es schon mal leichte Kontraktionen sein ein Zusamenziehen der Gebärmutter mit Verhärtung des Bauches die infolge der kindlichen Aktivität hervorgerufen werden oder zum Beispiel durch zuviel Stress. Hier sind es dann aber keine vorzeitigen Wehen, die sich auf den Muttermund auswirken. Und diese haben auch keine negativen Auswirkungen auf das Kind. Ob es aber vielleich doch Verhärtungen sind, die eine Bedeutung haben und die vielleicht doch vorzeitigen Wehen entsprechen kann nur der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin beurteilen. Bei nur leichten Verhärtungen sind die Ruhe und die Magnesiumeinnahme sicher sehr sinnvoll. Sicher kann die Schwangere auch mal Beschwerden seitens des MAgen-Darm-Traktes haben, die u.a. darauf zurückzuführen sein können, dass es hier zu Verdrängungungserscheinungen kommt. VB


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