Mitglied inaktiv
Mein Frauenarzt hat bei mir (33 Jahre, 20. SSW, 2. Kind) im Ultraschall eine Plazentabrücke entdeckt. Wenn ich das richtig verstanden habe, bedeutet das, daß die Plazenta an zwei Stellen festgewachsen ist und so einen kleinen Teil der Gebärmutter überbrückt. Ich bin etwas überängstlich, weil meine Tochter vor vier Jahren mit einer Dyplasie der linken Hand zur Welt gekommen ist, deren Ursache nicht geklärt werden konnte. Nun verfolgt mich im Moment die Sorge, daß unser Baby mit einem Körperteil, Kopf, Hand oder Fuß, unter die Plazentabrücke geraten könnte und dadurch das Wachstum gestört werden könnte. Besteht diese Gefahr? Kommen solche Plazentabrücken häufiger vor?
Hallo, es kann durch einen so genannten Amnionstrang zu Abschnürungen von Gliedmaßen oder Teilen davon kommen. Der Begriff Plazentabrücke ist mir so überhaupt nicht geläufig. Höchstens,, dass hier vielleicht die Plazenta geteilt ist und dann eine zweiteilige Plazenta vorliegt, die aber wiederum nichts mit den oben beschriebenen Abschnürungen zu tun hat. NAch Ihrer Vorgeschichte und den bestehenden Ängsten ist es dann sicher ratsam, wenn Sie hier noch einmal einen speziellen Ultraschall zum Ausschluss etwaiger Fehlbildungen durchführen lassen. DAzu eignet sich besonders die 20.-24. SSW. VB
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