Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Bluni, nach der angeblichen Fehlbildung meines Babys wurde jetzt mit einem 2. Ultraschall festgestellt, dass das Baby "nur"zu klein ist..und da faengt die Verwirrung richtig an...der Arzt der das Ultraschall durchgefuehrt hat meinte, ich muesste mehr Schokolade essen, meine Aerztin hingegen meint, dass das Schwachsinn sei, ich zwar essen kann was ich will, dass das aber nicht unbedingt dazu fuehren wird, dass das Baby jetzt megamaessig waechst....die hebamme hat jetzt gesagt ich muesste jeweils nach jeder Mahlzeit eine halbe Stunde liegen und alle 4 Stunden etwas essen, dann wuerde mein Baby wachsen..ich weiss nun gar nicht mehr was ich glauben soll...ich dachte immer das Baby wuerde von der Plazenta ernaehrt..mir ist schon klar dass ich normal esen muss..aber wie oft ist in diesem fall normal und wieviel schokolade??? wann ist ein baby denn zu klein und was bedeutet es? ich verstand das die ganze zeit so, dass ein "zu kleines" baby nur gemessen wird an normwerte und dass es gar nicht zu sagen hat, wenn es unter dem Standard-normal liegt. Hier nochmals ein paar Werte: ich bin 1,63 gross und wog bei Beginn der Schwangerschaft 62 kg (also nicht unterernaehrt) und habe mittlerweile 12 kg zugenommen, SSW 32+2, Ultraschallwerte (9. Maerz) (leider spanische ABkuerzungen, vielleicht sind die ja international??) DBP: 77mm, DFO: 99mm, CC: 279 mm, CA: 241 mm, Femur (das ist der Oberschenkelknochen): 54 mm, Tibia: 48 mm, Humero: 51 mm, Groesse des Babys: 38 cm, LF/CA: 22,3, CC/CA: 115,8, gescahetztes Gewicht: 1303 Gramm Vielen Dank fuer Hilfe und viele Gruesse Melanie
Liebe Melanie, 1. mit Ihrer Einschätzung des Essens von Schokolade haben Sie schon Recht, dass dieses Unsinn ist. 2. sofern eine Frau nicht untergewichtig ist oder kontinuierlich an Gewicht verliert (Ihre Angaben sprechen ja für eine normale Situation) wird sie das Gewicht des Kindes kaum beeinflussen können. 3. wenn wir bei einer Frau im Ultraschall erkennen, dass die Versorgung durch die Plazenta beeinträchtigt ist, dann kann die körperliche Schonung die Durchblutungsverhältnisse in der Tat verbessern. Dazu bedarf es aber einer entsprechenden Einschätzung im Ultraschall oder im Doppler 4. gewisse Differenzen im Ultraschall können sich natürlich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ergeben, ohne dass dem automatisch eine klinische Bedeutung zukommen muss. Wichtig ist die Ausprägung der Differenz, ob diese schon seit Beginn der Schwangerschaft vorhanden war und die Tatsache, ob diese Differenz im Laufe der Zeit zunimmt. Zeigen sich erhebliche Differenzen in den Messungen oder in dem ein oder anderen Maß und war die frühe Berechnung des Schwangerschaftsalters korrekt, ist immer die Frage, warum das Kind kleiner oder größer =leichter oder schwerer! ist bzw. warum das ein oder andere Maß deutlich abweicht und je nach Ausprägung würde man einen solchen Befund kurzfristig kontrollieren und bei erheblicher Abweichung die genaue Ursache abklären. Bei größeren Abweichungen, kann dieses ansonsten zu Beginn der Schwangerschaft ein Hinweis auf eine nicht reguläre Entwicklung des Feten auch genetisch bedingt sein; im weiteren Verlauf unter anderem auch mal Ausdruck einer nicht ausreichenden Versorgung des Kindes oder einer verminderten Funktionsleistung der Plazenta sein. Hierbei würde aber die Kontrolle per Doppler-Ultraschall, ggf. durchgeführt durch einen entsprechend qualifizierten Arzt/Ärztin, schnell Sicherheit verschaffen. Und hier sollte dann zunächst mal diese Kontrolle abgewartet werden, bevor man sich sorgt. 5. wenn Sie einmal mal auf die Seite http://www.rund-ums-baby.de/40_wochen/bilder_und_daten.htm gehen, finden Sie Bilder und Daten zum Verlauf der Schwangerschaft. Dort sind die jeweiligen Mittelwerte der wichtigsten Ultraschallmaße zu finden. Dabei kann es natürlich immer mal Abweichungen nach oben oder unten geben. Kleinere Abweichungen von etwa einer Woche sind häufig harmlos und nicht beanstandenswert Allerdings empfiehlt es sich, bei solchen Abweichungen zunächst die untersuchende Frauenärztin oder Frauenarzt zu fragen, da nur sie / er zum individuellen Verlauf und zur individuellen Interpretation der Ultraschallwerte eine Auskunft geben kann. Eine Interpretation vorgegebener Werte, ohne, dass man den Gesamtzusammenhang und den Ultraschallbefund kennt, kann ein Außenstehender allerdings nicht oder nur sehr schwer vornehmen. 6. das Gewicht in der 33.SSW sollte etwa zwischen 1622-2703 Gramm liegen, wobei der Mittelwert bei etwa 2162 Gramm liegt. Der Kopfumfang bei Ihnrn Kind ist 279 mm und er sollte etwa zwischen 282-328 mm betragen. Was bei Ihren Angaben der Brustkorbumfang ist, kann ich nicht entnehmeen, aber von Bedeutung ist, was der Ultraschall insgesamt an Differenz ausrechnet. Und hier ist dann das oben beschriebene Vorgehen mit einer Doppleruntersuchung ausschlaggebend. Eine Differenz von etwa 10-14 Tagen,die nicht zunimmt, wird sich oft gar nicht auswirken. Am besten stimmen Sie dieses mit einer kompetenten Einrichtung vor Ort ab. Herzliche Grüße nach Chile VB
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