Mitglied inaktiv
Vor Absetzen der Minipille war alles in Ordnung, außer gelegentlichen Schmierblutungen. Nun habe ich schon vor einem dreiviertel Jahr die Pille abgesetzt. Zuerst war mein Zyklus regelmäßig bei exakt 27 Tagen (für eine Dauer von 6 Monaten) und nun verschiebt es sich immer mehr nach hinten... Heute ist Tag 33 und nichts zu sehen. Welche Ursachen gibt es dafür? Meine Blutwerte sind vor zwei Wochen erst geprüft worden und alles ist ok! liebe Angie, sofern vor der (Mini)-Pilleneinnahme der Zyklus normal war, verändert er sich erfahrungsgemäß in den meisten Fällen nach Absetzen der Pille nicht, auch, wenn es manchmal ein paar Monate noch etwas unregelmäßig sein kann. Bleibt die Unregelmäßigkeit über mehrere Monate bestehen oder setzt die Menstruationsblutung längere Zeit aus, wäre am besten mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin darüber zu sprechen, was dem zu Grunde liegt und ob hier Handlungsbedarf gegeben ist. VB Habe seit Absetzen der Cerazette immer pünktlichst am 27. Zyklustag meine Periode bekommen - ungefähr ein dreiviertel Jahr lang. Im Juni hat es sich dann plötzlich auf 31 Tage eingespielt - im Juli waren es wieder 31. Nun habe ich heute Tag Numero 32 und es tut sich nichts. Schwangerschaft ist ausgeschlossen. Wir wünschen uns sehnlichst ein zweites Kind und ich habe diesen Monat mit der Einnahme von Folio begonnen. Jetzt fängt aber mein Zyklus an zu spinnen! Was kann ich tun? Warum verschiebt es sich nun plötzlich? Stresssituation kann ich ausschließen - ich bin zu Hause mit meinem knapp 2jährigen Sohn - da habe ich nicht mehr Streß als sonst auch... Ich habe Angst, daß das wieder so wird, wie vor drei Jahren... Da hatte ich dann mal 3 Monate gar nichts und am Ende hat es zu einer Fehlgeburt in der 11. SSW geführt. Was können Sie mir raten?
liebe Angie, da wir einen Zyklus von etwa 22-34 Tagen als normal ansehen, lässt sich aus einem 33Tage-Zyklus nicht gleich etwas Bedeutendes ableiten. Für die Verschiebung kann es viele Gründe geben. Hier ist dann zu empfehlen, dass Sie mit Frauenärztin/Frauenarzt über die Situation sprechen und dann kann sich im Rahmen eines Gespräches zeigen, ob dem etwas klinisch Bedeutsames zu Grunde liegt. In vielen Fällen zeigt sich bei Frauen nicht ein ständig gleichmäßiges Zyklusverhalten/Blutungsverhalten, wie von Ihnen beschrieben. Insbesondere sind es schon mal stärkere, manchmal schmerzhafte und vielleicht auch verkürzte/verlängerte oder unregelmäßige Blutungen. Sofern organische Ursachen ausgeschlossen sind - was man meistens kann - sollte die Frauenärztin/der Frauenarzt mit der Frau über die Ursachen sprechen. Auch zu denken ist an Ursachen, wie Stress jeglicher Art, hormonelle Ursachen der Schilddrüse, männliche Hormone, Eierstockhormone oder dem milchbildenden Hormon. Nicht immer muss man hier gleich Hormone einsetzen, sondern kann entweder erst mal zuwarten oder in einigen Fällen schon mit Mönchspfeffer gute Erfolge erreichen. Das individuell sinnvollste Vorgehen sollte mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin besprochen werden. VB