Mitglied inaktiv
Hallo Ich hatte ja schon mal wegen Ausscharbung gefragt am 27.10.04 (Frage zur Ausscharbung /länger)und hatte dabei auch geschrieben das ich Panik vor der Vollnarkose habe und auch wieso ich diese Panik habe. Mein Arzt wollte unbedingt das ich es machen lasse und ich sollte micht im Krankenhaus vorstellen.Dieses habe ich getahn wobei ich im Krankenhaus die einwilligung nicht unterschreiben konnte .Ich habe ja schon panik und als ich dann noch laß was alles passieren kann usw... da konnte ich nicht mehr.Ich hatte 1 stunde zum überlegen und habe in der zeit nur gezittert und geweint vor angst. Im Krankenhaus wurde auch untersucht und dabei festgestellt das es sich nur noch um eine leere Fruchtblase handelt die von der Größe her der 7.ssw entspricht ( 1,7 cm )wobei die Ärzte schon meinten das mein Arzt wohl falsch geschaut hätte das da nie ein Baby drin gewesen wäre. Im Krankenhaus wurde mir nun große angst gemacht das ich zu hause nun eine so starke Blutung /lebensgefährliche Blutung bekommen kann , das ich unfruchtbar weden könnte , das es unverantwortlich ist von meinem Arzt 1 woche zu warten usw... Es wurde von den Ärzten dort auch gesagt das nach jeder Fehlgeburt eine Ausscharbung gemacht werden muß bzw. ohne Ausscharbung das würde es nicht geben das wird immer so gemacht . Das bei meiner letzten Fehlgeburt die in der 9-10.ssw war keine Ausscharbung gemacht wurde das hielten sie auch für unverantwortlich............ Dort war die aufregung groß da ich ja jetzt eine ganz normale Regelblutung habe und sie auch für unverantwortlich hielten das ich ja die 1 woche die mein Arzt noch abwarten wollte auch schon blutungen hatte und mich nicht gleich überwiesen hat. Mein Arzt hatte dies alles nicht gesagt .Den fragte ich noch ob es eventuell auch bis Montag reicht das ich in Krankenhaus gehe da ich ja noch 2 kleine Kinder zu hause habe die ich ja auch unterbringen muß. Und mein Arzt sagte das wäre okay das wir das alles planen könnten usw.Er meinte nur das es wenn nix gemacht werden würde eine durchgehende schmierblutung eintreten würde und sich eventuell eine Zyste bilden könnte. Aber von lebensgefährlichen Blutungen sprach er nie. Sind die risiken wirklich so schlimm wie im Krankenhaus gesagt wurde und hat mein Arzt mir nicht alles gesagt ? Und muß wirklich wie im Krankenhaus gesagt wurde nach jeder FG eine Ausscharbung gemacht werden ? Danke im vorraus fürs Antworten. Tschuldigung für mein etwas wirres schreiben , bin komplett durcheinander durch das alles und weiß jetzt nicht mehr was richtig und was falsch ist und ob ich micht richtig oder falsch entschieden habe. Grüße Colorlight
hallo, wie schon gesagt, kann in der sehr frühen Schwangerschaft bei einer Fehlgeburt meist auf eine Ausschabung verzichtet werden, ohne, dass damit große Risiken verbunden wären. Es ist nicht immer eine Ausschabung notwendig. Allerdings wird dieses nur im Einzelfall zu entscheiden sein und wenn die Schwangerschaft weiter fortgeschritten ist, schon ein gewachsener Embryo vorhanden ist, dann ist es sinnvoller, den Eingriff durchzuführen. VB
Mitglied inaktiv
Hallo! Tut mir leid, das auch Du diese Erfahrung machen musstest. Ich hatte 4 FG en, 2 mit, 2 ohne Auschabung. Meine FÄ handhabt das so: FG´en bis ende 6.SSW lässt sie auf Wunsch der Patientin der Natur ihren Lauf, ab der 7.SSW weist sie grundsätzlich zur Ausschabung ein, ebn wegen der Möglichkeit einer sehr starken, unkontrollierten Blutung die gefährlich werden kann, Geweberesten, die in der Gebärmutter verbleiben können und schlimme Entzündungen auslösen können. Bei den "natürlichen" Abgängen, hat sie mich aber auch sehr streng überwacht, 2x wöchentlich musste ich zum Blutabnehmen um zu kontrollieren das der HCG-Wert sinkt und nicht gleichbleibt oder sogar noch ansteigt, denn das würde bedeuten, das noch was drin geblieben ist und das muss dann unbedingt raus. Ich habe aus gesundheitlichen Gründen ein erhöhtes Narkoserisiko, weshalb ich bei den letzten 2 FG´en auf die Ausschabung verzichtet habe, aber glaub mir, es ist nicht schön. Ich habe sehr, sehr stark geblutet ( Binde war innerhalb von 30 bis 60 min komplett durchgeweicht) und ich hatte auch Schmerzen. Ich weiß jetzt nicht genau, warum Du so Angst vor der Vollnarkose hast, aber aus meiner Erfahrung würde ich jedem zur Ausschabung raten. Die OP dauert ca 15 min und das Narkosemittel wird entsprechend dosiert, Du wirst durch EKG und Sauerstoffkontrolle überwacht und körperlich ist man auf jeden Fall schneller wieder fit, man hat kaum Blutungen und so gut wie keine Schmerzen. Du musst auch nicht in der Klinik bleiben, die Ausschabung kann ambulant durchgeführt werden, so das Du nach ca. 2-4 Std. wieder nach Hause kannst. Natürlich ist es dann von Vorteil, wenn Du nicht allein bist und Du Dich noch ein paar Tage erholen kannst. Die Ärzte in der Klinik müssen über alle möglichen Nebenwirkungen der Narkose und der OP aufklären, dazu sind sie verpflichtet, selbst wenn es nur auf eine OP unter zig Tausend zutrifft, klar das man sich erstmal erschreckt, was alles passieren KANN, aber die Medizin ist heute soweit, das wirklich nur noch sehr, sehr wenige Narkosefehler passieren, man wird nicht mehr mit Narkosemittel vollgedröhnt das man tagelang zu nichts zu gebrauchen ist und auch die Überwachung ist sehr viel besser als noch vor ein paar Jahren. Ich drück Dir die Daumen, das Du die für Dich richtige Entscheidung findest. LG Susi