Mitglied inaktiv
Hallo! Ich war gestern wieder beim FA und er hat eine Kontrolluntersuchung gemacht, weil ich letzte Woche wegen Blutungen drei Tage im KH war. Aber es ist alles i.O. Dem Krümel scheint es gut zu gehen, es ist gewachsen und das Herzchen schlägt auch wunderbar! Soviel dazu! Dann hat er mir noch einen Wust Formblätter mitgegeben, wegen Pränataler Diagnostik, wie z.B. NT-Screening und Amniozentese. Als ich das Formblatt zum Ersttrimester-Screeening durchgelesen habe, stand ganz am Schluß, daß man das selbst bezahlen muß. Nun ist das ja meine 3. SS und in der letzten wurde auch ein NT-Sreening gemacht, obwohl ich da ja noch nicht zur Risiko-Gruppe gezählt habe und das mußte ich damals nicht bezahlen (war aber auch bei einer anderen FÄ). Allerdings zähle ich jetzt schon zur Risikogruppe, da ich 1. "schon" 37 Jahre alt bin und 2. bei meinem zweiten Sohn in der SS eine Retadierung festgestellt wurde, d.h er ist im Mutterleib nicht mehr weitergewachsen und kam in der 39. SSW (eingeleitet) mit nur 2300 Gramm und 44 cm (entsprechend der 33. SSW) zur Welt. Er ist auch heute noch zu klein und muß evtl. mit Wachstumshormonen behandelt werden. Ich finde also schon, daß ich Anspruch auf so ein NT-Sreening habe, ohne dafür zahlen zu müssen, oder? Ich möchte halt auch erstmal abgeklärt haben, ob eine Amniozentese überhaupt nötig ist, weil wenn der NT-Befund unauffällig wäre, würde ich keine machen lassen. Ich will jetzt bestimmt nicht auf dem Geld rumreiten, aber das soll so ca. 200-500 Euro kosten und das ist für uns eine beträchtliche Menge Geld, da wir leider nicht so flüssig sind. Was sagen Sie dazu? Ich freue mich auf Ihre baldige Antwort! Nette Grüße Anja
liebe Anja, ja, es ist richtig. Von der Vorstellung, dass all diese neuen Dinge nach wie vor kostenlos erbracht werden können, müssen Sie sich, wohl oder übel, verabschieden. Das Ausmessen der Nackentransparenz und das Ersttrimesterscreening sind eindeutig keine Verfahren, die Bestandteil der Mutterschaftsrichtlinien wären. Wie auch immer die Vorgeschichte aussieht und auch unabhängig vom Alter der Mutter. Sie sind eine Privatleistung für deren Kosten die Frau selbst aufkommen muss, wenn sie nicht privat versichert ist. VB