Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Myomenentfernung und Kaiserschnitt

Frage: Myomenentfernung und Kaiserschnitt

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Lieber Dr. Bluni. Mir geht es im Moment nicht um einen Rat, sondern eher um eine weitere ärztliche Meinung: Ich habe im Frühjahr 2000 eine Augenlaserung mitgemacht, und habe jetzt statt ehemals ca. -7 Dioptrin nur noch ca. -1. Außerdem wurden bei mir im Oktober 2002 ca. 7 Myome durch Bauchschnitt entfernt. Diese Myome waren an der Uterusaußenwand, und das größte war ca. 9 cm. Sie wurden abgeschabt, ich war gerade mal 4 Tage in der Klinik und war auch ziemlich schnell beschwerdefrei. Nun bin ich schwanger und erwarte in 7 Wochen mein erstes Kind (Anfang März). Ich habe mich Anfang der Woche in der Klinik angemeldet, und die haben eben auf Grund der obigen zwei Operationen ein ziemliches Drama gemacht. Mit dem Kind und mit dem Schwangerschaftsverlauf ist alles in Ordnung, nur raten sie mir aufgrund der Vorgeschichte unbedingt zu einem geplanten Kaiserschnitt, da die Presswehen zu gefährlich für die Narben sein könnten. Für mich bricht jetzt natürlich eine Welt zusammen, weil ich unbedingt mein Kind auf normalem Weg zur Welt bringen wollte! Ich habe jetzt mit meinem Frauenarzt gesprochen, und der würde eigentlich doch eher zu einer normalen Geburt tendieren - ihm sind alle Faktoren bekannt. Weil ein Kaiserschnitt ist eben doch eine Operation. Haben Sie schon ähnliche Fälle gehabt? Und was würden Sie raten, ohne jetzt den genauen OP-Bericht gesehen zu haben? Ich habe eben ein bißchen Angst, daß die Ärzte in der Klinik ziemlich schnell zu einem Kaiserschnitt raten, um nur ja nichts falsch zu machen! Und ich wollte eigentlich unbedingt das "Erlebnis Geburt" mitmachen, eben weil ich mir das auch für mein Kind wünsche. Vielen vielen Dank für eine kurze Meinung. Carola


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Carola, sofern das oder die Myome auch über eine Eröffnung der Gebärmutter erfolgt ist, wie bei einem Kaiserschnitt, kommt für eine Geburt danach nur ein Kaiserschnitt in Frage, da das Rupturrisiko hier sicherlich deutlich höher ist. Sicher mag es hier mal Vertreter geben, die das anders sehen. Dieses sollte vor Ort mit der Entbindungsklinik besprochen werden. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo Herr Dr. Bluni, was ist denn ein Rupturrisiko??? Würde mich sehr interessieren, da ich auch ein Myom-OP hinter mir habe und Anfang Juni mein 1.Kind erwarte. Vielen Dank Alexandra


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