Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, wir waren vor einer Woche in der Türkei im Urlaub und dort habe ich mir einen Magen-Darm-Infekt zugezogen (Die ganze Familie war betroffen.) Nun habe ich auf meine Periode gewartet, die aber ausgeblieben ist. Ich habe nun einen Schwangerschaftstest gemacht und dieser war positiv (zu unserer Freude). Da ich am Tag vor unserem Abflug mit Durchfall und Erbrechen begonnen habe, haben wir einen Doktor gerufen.Der hat mir eine Spritze gegen Übelkeit und Erbrechen gegeben, sowie Tabletten verschrieben. Die Tabletten heissen "Emedur". Von denen hab ich auch noch 2 Tage länger welche genommen. Jetzt habe ich Bedenken, das sich die Spritze oder die Tabletten schädigend auf unser Baby auswirken könnten. Leider wusste ich noch nichts von der Schwangerschaft, denn ich würde niemals irgendwelche Medikamente während der SSW nehmen. Leider ist mein Frauenarzt z.Zt. im Urlaub, sodaß ich mich erstmal an sie wende. Vielleicht haben Sie ja bestenfalls ein paar beruhigende Worte für mich. Ich wäre Ihnen sehr dankbar. Viele Grüße
hallo, zum Glück ist es meist so, dass die versehentliche Einnahme oder Einnahme in Unkenntnis der Schwangerschaft keine Folgen hat. Und um dieses einigermaßen einschätzen zu können, sollte schon bekannt sein, was denn eingenommen wurde. Bei dem genannten Mittel, das nicht auf dem deutschen Markt erhältlich ist (emedur), ist wohl der Wirkstoff Trimethobenzamide enthalten. Dazu liegen mir aber keine DAten vor. bei Unsicherheit bezüglich Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft sollte die Schwangere in jeden Fall mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin Rücksprache nehmen. Auch könnte man sich mit der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung des jeweiligen Herstellers kurzschließen. Zwei andere Beratungsstellen wären z.B. 1.Institut für Reproduktionstoxikologie - Medikamentenberatung für Schwangerschaft und Stillzeit Dr. W. Paulus: http://www.reprotox.de/ Telefon:0751-8727-99 Telefax:0751 8727-98 2. Die Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie in Berlin http://embryotox.de/index.htm Wann und wie erreicht man diese? Embryonaltoxikologische Beratung Montag bis Freitag: 9.00 bis 16.00 Uhr Telefon 030 - 30308-111 e-mail mail@embryotox.de VB