Mitglied inaktiv
Hallo Dr.Bluni ich mache mir sorgen wegen den massen von meinem Baby. Bin jetzt 29+4 und die daten sind BPD:71mm , KU:265mm , AU:217mm , FL:54mm meine beiden anderen Kinder hatten da schon viel mehr. Mein FA hat mir gesagt es wäre nicht schlimm,er hatte nur wieder gesagt ich soll aufhören mit dem rauchen,aber ich schaffe es nicht,rauche in etwa 10 Stück am Tag.Mache ich mir wirklich umsonst sorgen und es wirklich nicht so schlimm?
Hallo, 1. gewisse Differenzen im Ultraschall können sich natürlich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ergeben, ohne dass dem automatisch eine klinische Bedeutung zukommen muss. Wichtig ist die Ausprägung der Differenz, ob diese schon seit Beginn der Schwe Schwangerschaft vorhanden war und die Tatsache, ob diese Differenz im Laufe der Zeit zunimmt. Zeigen sich erhebliche Differenzen in den Messungen oder in dem ein oder anderen Maß und war die frühe Berechnung des Schwangerschaftsalters korrekt, ist immer die Frage, warum das Kind kleiner oder größer =leichter oder schwerer! ist bzw. warum das ein oder andere Maß deutlich abweicht und je nach Ausprägung würde man einen solchen Befund kurzfristig kontrollieren und bei erheblicher Abweichung die genaue Ursache abklären. Bei größeren Abweichungen, kann dieses ansonsten zu Beginn der Schwangerschaft ein Hinweis auf eine nicht reguläre Entwicklung des Feten auch genetisch bedingt sein; im weiteren Verlauf unter anderem auch mal Ausdruck einer nicht ausreichenden Versorgung des Kindes oder einer verminderten Funktionsleistung der Plazenta sein. Hierbei würde aber die Kontrolle per Doppler-Ultraschall, ggf. durchgeführt durch einen entsprechend qualifizierten Arzt/Ärztin, schnell Sicherheit verschaffen. Und hier sollte dann zunächst mal diese Kontrolle abgewartet werden, bevor man sich sorgt. 2. selbstverständlich kann das Rauchen zu solchen Wachstumsminderungen beitragen. 3. das Anliegen, das Rauchen entweder ganz aufzugeben oder zumindest auf ein Minimum zu reduzieren, ist sehr ehrenhaft und aus medizinischer Sicht kann man sich über jede Schwangere freuen, die es schafft, die Schwangerschaft ohne Zigaretten zu überstehen. Das Rauchen sollte in jedem Fall und zwar sofort während der Schwangerschaft unterbleiben. Es sind hier auch keine Entzugssymptome zu erwarten. Das Umsteigen auf "leichte Zigaretten" ist nichts anderes, als ein Werbetrick: denn die enthalten die gleiche Menge an krebserregenden Substanzen und richten nicht weniger Schaden an, als die anderen! Das Rauchen führt zwar nicht zu irgendwelchen Fehl- oder Missbildungen, dennoch sind die meist nicht so sichtbaren Folgen für die Kinder nicht zu vernachlässigen oder zu verharmlosen: Die folgenden Probleme können bei Kindern auftreten, deren Mütter in der Schwangerschaft rauchen: Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität. Die Gefahr, dass Kinder aggressives Verhalten entwickeln, ist dann dreifach erhöht, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben. Die Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nicht rauchenden Frauen. Untersuchungen belegen auch, dass Kinder rauchender Mütter bis zu viermal häufiger Verhaltensauffälligkeiten, wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität zeigen. Hinzukommt, dass die Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten haben. Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko, im Jugendalter an Asthma zu erkranken Werdende Mütter, die rauchen, setzen außer der Gesundheit auch die Intelligenz ihres Nachwuchses aufs Spiel, Frauen, die während der Schwangerschaft mehr als eine Schachtel Zigaretten täglich rauchen, erhöhen das Risiko, dass ihr Baby später an "Plötzlichem Kindstod" stirbt, um mindestens das Siebenfache. Säuglinge von Nichtraucherinnen wiegen bei der Geburt durchschnittlich 3.493 Gramm. Kinder von Frauen, die täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen wiegen nur 3.216 Gramm. Die Frühgeburtlichkeit mit allen Folgen ist bei Raucherinnen bekanntermaßen viel häufiger anzutreffen. Insgesamt drei krebserregende Substanzen Karzinogene, die im Tabakrauch enthalten sind, haben die Wissenschaftler auch im Blut ungeborener Kinder nachgewiesen. Etwaige Folgen - z.B. für Krebserkrankungen im Kindesalter - sind bisher noch nicht abzusehen. Neuere Studien zeigen aber bei Kindern von Raucherinnen eine gehäufte Rate an Leukämie im Kindesalter. Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft geraucht haben, zeigen häufiger Konzentrationsschwächen und Sprachstörungen. Wenn es nicht sofort mit dem Aufhören klappt, sollte sicher die Anzahl deutlich reduziert werden. Darüber hinaus ist die Beratung beim Hausarzt über Möglichkeiten der Nikotinentwöhnung - auch in der Schwangerschaft - anzuraten. Viele Krankenkassen bieten hier Raucherentwöhnungskurse an. Nehmen Sie dieses Angebot an. Nikotinpflaster sollten in der Schwangerschaft nicht angewandt werden. Nachgedacht werden kann aber sicher über Hypnose oder Akupunktur zur Entwöhnung. Von anerkannten Anbietern z. B. Suchtberatungsstellen werden auch Gruppenprogramme zur Tabakentwöhnung angeboten. a.Deutsches Krebsforschungszentrum Telefonische Beratung: Das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums www.dkfz.de Tel.: 06221 / 42 42 00 www.rauchertelefon.de Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr b.Info- und Beratungstelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.bzga.de Montag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr 4. Sehr hilfreiche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter den folgenden Adressen: http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Passivrauchen_Band2_4_Auflage.pdf http://www.bfr.bund.de/cm/207/rauchen.pdf VB
Mitglied inaktiv
Sorry, aber wenn Du Dir soooo große Sorgen um Dein Kind machst, dann kannst Du auch mit dem Rauchen aufhören! Da hebe ich echt kein Verständnis... Ich habe selbst vor meiner Schwangerschaft geraucht und sofort aufgehört als ich erfahren habe, dass mein Kleines unterwegs ist.
Mitglied inaktiv
Hallo, sorry, aber da muss ich mich leider anschließen. Das passt sonst nicht zusammen. Wie vereinbarst Du das bitte mit Deinem Gewissen, falls wirklich etwas Schlimmes dahinter stecken sollte?? Da würdest Du Dir doch ewig Vorwürfe machen, weil Du immer im Kopf hättest, dass es ohne Rauchen eventuell alles gut gegangen wäre... Ich war auch Raucherin bevor ich SS wurde und habe direkt an dem Tag aufgehört, als der Test postitiv war. Ich habe mir einfach gesagt, dass es ja nicht für immer sein muss. Wenn ich wollte, könnte ich nach der SS ja wieder anfangen und man wird jawohl für den begrenzten Zeitraum von 9 MOnaten + evtl. Stillzeit die A.....backen zusammen kneifen können??!! Das soll wirklich kein persönlicher Angriff sein, aber mach Dir diesbezüglich zu Liebe Deines Babys nochmal Gedanken darüber... GLG lyloh
Mitglied inaktiv
hallo, bin jetzt in der 12.ssw und habe auch sofort mit den rauchen aufgehört, als der test positiv war, da gab es gar keine überlegung und es war/ist so einfach, habe gar kein verlangen mehr danach, mein krümmel ist mir wichtiger, als das blöde gerauche. denk mal drüber nach und die paar monate, meine güte. kind oder qualm? du hast die wahl. viel glück
Mitglied inaktiv
schon heftig zu Rauchen in der SS. Wenn Du noch nicht mal das Rauchen aufgeben kannst oje wie kannst Du Verantwortung für Dein Kind später übernehmen? Hoffentlich qualmst Du Deine Kinder später nicht so doll zu... Hab früher auch viel geraucht. Aber sobald man schwanger ist muss man aufhören, da gibt es doch gar keine Entschuldigungen und Diskussionen!
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