Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Lackdämpfe

Frage: Lackdämpfe

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Hallo Herr Dr. Bluni, ich bin im Moment etwas beunruhigt. Es geht um Folgendes: Ich arbeite täglich 6 Std. in einer Lackierfirma. Seit Neuestem lackieren wir so rote Glasplatten für medizinische Geräte. Auf dem Lack ist dieses Totenkopfsymbol drauf. Das Problem an der Sache ist, dass der Lack nach dem Lackieren auf 180 Grad eingebrannt wird. Da mein Chef leider nicht den geeigneten Abzug dafür hat ist die ganze Firma dadurch verraucht und es stinkt erbärmlich. Bei dem Gestank trocknet die Nase regelrecht aus und man hat einen sehr komischen Geschmack im Mund. Nun bin ich in der 5.SSW und habe Angst dass dieser Gestank meinem Baby schadet. Diese Glasplatten werden an 2 Tagen in der Woche lackiert. Vielen Dank für Ihre Antwort :-)! Viele Grüße Olivia


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Liebe Olivia, Wichtig ist: Der Arbeitgeber muss die Schwangerschaft nach § 5 Mutterschutzgesetz beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt (GAA) bzw. Amt für Arbeitsschutz (Bezeichnung ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich) melden. Und der Arbeitsplatz muss entsprechend der Arbeitsstättenverordnung gestaltet sein. So, wie Sie es beschreiben, hört sich dieses aber nicht annähernd so an. Und diese Dämpfe können auch für das Ungeborene schädlich sein. Weitere Informationen erhalten Sie im Mutterschutzgesetz im Netz unter http://bundesrecht.juris.de/muschg und unter http://www.arbeitsschutz.nrw.de/bp/good_practice/BesondereZielgruppen/musch.html VB


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