Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

KS nach Lungenembolie

Frage: KS nach Lungenembolie

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Hallo Dr. Bluni! Ausgelöst durch eine tiefe Beinvenenthrombose litt ich in der 11. SSW unter Atemnot und bin plötzlich bewusstlos geworden. Mein Glück, man hat mich gefunden und auch gleich ins KH gebracht. Es wurde eine Lungenembolie diagnostiziert. Derweilen werde ich bis ca. 6 Wochen nach der Geburt heparinisiert. Ist auch jetzt schon soweit alles in bester Ordnung. Bin nun auch in der 22. SSW und fühle mich richtig gesund. Trotzdem wird mir von allen Ärzten ein Kaiserschnitt angeraten? Aber warum? Womit hängt das zusammen? Besten Dank für ne Antwort Gruß Silvia


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Silvia, das kann damit zusammenhängen, dass man vermeiden möchte, dass eventuell vorhandene Thromben durch dan Pressvorgang losgelöst werden. Diese sicher sehr risikobehaftete Situation besprechen Sie aus diesem Grund am besten mit der Entbindungsklinik und Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt. VB


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Ich hatte eine tiefe beckenvnenenthrombose beider seiten in der 34 ssw und auch eine Lungenembolie. bei mir wurde auch ein KS gemacht. Man wollte verhindern das sich während des pressens bei der geburt irgentwo noch Thromben lösen könnten und zu einer erneuten embolie führt. KS ist nicht so schön wie eine "normale" gentbindung für dich und dein baby aber der sichere weg. ich wünsche dir alles erdenklich gute, lg, jasmine


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hatte in meiner 1.ss auch eine tiefe beinbeckenvenent thrombose! hatte damals KS ! bekam aber vorher unter örtlicher betäubung noch einen cavaschirm verpasst!(dieser wird über die vene im hals eingeführt und unter herz und lunge plaziert,sodass während der OP ,falls sich thromben lösen,diese dort abgefangen werden und sie nicht zu herz und lunge gelangen!!) ich durfte damals nicht auf normalem wege gebären, da sich sonst möglicherweise, unter dem pressen hätten thromben lösen können! allerdings besteht nach einem KS erhöhtes thromboserisiko daher musst du sowieso danach noch heparinisiert werden! allerdings kommen mir diese 6 wochen sehr kurz vor, denn ich wurde damals noch ein halbes jahr danach blutverdünnt! erst jetzt nach meiner 2. schwangerschaft ,in der ich übrigens KEINE thrombose (dank blutverdünnung ab dem 4. monat) hatte,muss ich nur mehr die 6 wochen nach der geburt verdünnen! übrigens wollten die ärzte bei mir diesmal keinen KS machen da alles normal verlief! wollte aber trotzdem einen! du musst dich einfach mitspezialisten in verbindung setzen und dir dann ein urteil bilden!dieses thema ist sehr komplex und es gibt risiken bei beiden varianten!!! du musst dich bei deiner entscheidung wohl und sicher fühlen!! ...aber auch ein KS ist kein spaziergang und will gut überlegt sein! viel glück und alles gute sanni


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