Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Bluni, heute möchte ich Ihnen zwei Fragen stellen, die Sie möglicherweise bereits wiederholt beantwortet habe, ich die Antworten allerdings nicht in der gewünschten Art habe finden können. Am 16.07.2004 habe ich eine MMR-Impfung erhalten. Mein Mann und ich wünschen uns ein zweites Kind ("Beginn Ende Oktober, Anfang November"). Vor der Schwangerschaft möchte ich mich aber eigentlich noch gegen FSME (Risikogebiet)und Grippe impfen lassen. Zwar habe ich eine FSME-Impfung bereits bekommen, die letzte ist aber bereits 1995 vorgenommen worden. Da die FSME-Impfung aus drei Impfungen besteht (2. nach einem Monat und 3. ca. 1/2 bis 1 Jahr nach der 1. Impfung???) stellt sich für mich die Frage, ob wir die ersten beiden Impfungen abwarten sollen und noch zusätzlich einen "Schutzzeitraum". Wenn dann die 3. Impfung in die Stillzeit fällt, bestehen dann Bedenken? Wie lange muss nach der Grippeschutzimpfung mit der Schwangerschaft gewartet werden und kann diese parallel zur FSME-Immunisierung gegeben werden? Gibt es noch etwas in zeitlicher Hinsicht zur MMR-Impfung im Juli zu beachten? Welches Vorgehen würden Sie vorschlagen? Vielen Dank im Voraus!
hallo, 1. da die MMR-Impfung auch eine Rötelnimpfung beinhaltet, muss nach dieser in jedem Fall eine dreimonatige Wartezeit eingehalten werden und es sollte in dieser Zeit sicher verhütet werden! 2. Sofern der impfende Arzt es für möglich hält, die FSME-Impfung auch hier zeitnahe an die zuerst genannte Impfung durchzuführen, hätte man sicher die Möglichkeit, die drei Monate auszunutzen, denn es handelt sich zwar bei der FSME-Imfpung um einen Totimpfstoff, aber in d. Schwangerschaft sollte erst ab dem zweiten Trimenon, unter strenger Indikationsstellung geimpft werden. Was die Stillzeit angeht, so sollte hier ebenfalls streng indiziert werden; ggf. sollte mit der Hersteller Rücksprache genommen werden. 3.eine solche Impfung gegen Grippe, die für eine junge Frau und schon gar nicht für die Schwangere/Stillende eine dringende Indikation darstellt, sollte wohl überlegt sein. Auch, wenn nach bisherigen Erkenntnissen keine Folgen zu erwarten sind. Am besten aber noch mal mit dem Arzt, der/die die Impfung durchführt, darüber sprechen. VB
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