Mitglied inaktiv
Hallo Doc Bluni!! Im Moment bin ich sehr verzweifelt und weiß nicht wo mir der Kopf steht. Ich bin in der 33.SSW und mein Mann hat mich vor kurzem betrogen.Er hatte über einen Zeitraum von 2-3 Wochen sexuellen Kontakt zu einer anderen Frau- natürlich ohne Kondom (ohne Worte).Nebenbei habe ich unwissentlich mit ihm geschlafen. Bei der letzten Untersuchung war dann mein PH-Wert etwas schlechter, aber da es das öfter bei mir ist machte man sich keine Gedanken (wusste ja nichst von der Affäre). Inzwischen allerdings habe ich Angst dass irgendwelche Bakterien übertragen wurden....... gibt es Bakterien die für eine normale Entbindung gefährlich wären?Da ich ein erhöhtes Frühgeburtenrisiko habe muss ich jederzeit damit rechnen dass sich meine Maus auf den Weg macht.Wie schnell kann mein Doc (habe morgen Termin) solche Bakterien nachweisen? Und dann gibt es noch das Risiko HIV. Da man HIV ja bekanntlich (hoffe das ist richtig) erst 12 Wochen nach der ev. Ansteckung nachweisen kann weiß ich ja vor der Geburt nicht ob ich infiziert worden sein könnte bzw. ob eine Übertragung auf meine kleine in diesem Fall stattgefunden haben könnte. Wäre es deshalb ratsam gleich auf einen KS zu bestehen?Oder gibt es die Möglichkeit irgendwie früher eine Voruntersuchung zu machen? Und wie ist das mit dem Stillen?Würden sie mir raten in diesem Falle lieber nicht zu stillen! Traurige und ratlose Grüße Bea
liebe Bea, das Ganze klingt natürlich sehr hypothetisch. Deshalb sollte die Frau in Ruhe mit ihrem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin über die Situation sprechen. Diese(r) kann im Rahmen einer regulären Untersuchung nach Keimen suchen. Wenn es um ganz spezielle geht, wie die Erreger einer Syphilis, nach denen auch zu Beginn der Schwangerschaft gefahndet wird oder um Gonokokken, so würde man dieses nur veranlassen,wenn es einen Grund gibt oder als Wunschleistung (privat)für die Frau. Sicher ist auch die Angst vor HIV oder Hepatitis berechtigt. Wenn das Ergebnis negativ ist, würde sich aber keinesfalls ein rein prophylaktischer Kaiserschnitt rechtfertigen lassen. Ebenso wäre zu überdenken, ob man bei nicht absolut sicherer Situation auf das Stillen verzichtet. VB