Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Bluni! Ich hatte meine letzte Regel am 23.04.04 bei einer Zykluslänge von 28 Tagen. Errechneter ET ist der 28.01.05, somit wäre ich in der 25. Woche. Bei der Ultraschalluntersuchung heute stand beim BIP aber 26W+2T. (War auch schon in der 21. Woche etwa eine Woche mehr). Krieg ich ein Kind mit einem Riesen-Schädel, oder darf ich hoffen, dass dieses Kind ein bißchen vor ET geboren wird? Oder hat das überhaupt gar keine Bedeutung, bzw. nur im Zusammenhang mit anderen Messwerten? (da hab ich nur fast keine...) Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar,
liebe Patty, unabhängig vom Datum der letzen Regel oder vom vermeintlichen Termin der Befruchtung berechnet der frühe Ultraschall immer noch am genauesten das Schwangerschaftsalter und den Entbindungstermin. Deshalb sollte die Berechnung des Schwangerschaftsalters und die Festlegung des Entbindungstermins etwa in den ersten drei Monaten erfolgen; eine nachträgliche Korrektur, weil das Kind vielleicht später größer/kleiner ist, wäre zumindest nicht statthaft, es sei denn, die Berechnung in der Frühschwangerschaft passte nicht genau. Dieses kann sich natürlich schon mal ergeben. gewisse Differenzen im Ultraschall können sich natürlich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ergeben, ohne dass dem automatisch eine klinische Bedeutung zukommen muss. Wichtig ist die Ausprägung der Differenz, ob diese schon seit Beginn der Schwe Schwangerschaft vorhanden war und die Tatsache, ob diese Differenz im Laufe der Zeit zunimmt. Zeigen sich erhebliche Differenzen in den Messungen oder in dem ein oder anderen Maß und war die frühe Berechnung des Schwangerschaftsalters korrekt, ist immer die Frage, warum das Kind kleiner oder größer (=leichter oder schwerer!) ist bzw. warum das ein oder andere Maß deutlich abweicht und je nach Ausprägung würde man einen solchen Befund kurzfristig kontrollieren und bei erheblicher Abweichung die genaue Ursache abklären. VB