Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Gewichtsverlust/Ausfluß

Frage: Gewichtsverlust/Ausfluß

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Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, ist gelber Aussflus aus der Scheide während der Schwangerschaft bedenklich? Was kann ich dagegen unternehmen? Bei meiner 1. Vorsorgeuntersuchung wurde rechnerisch die 8. Woche (lt. US 5/6. Woche) bei einem Gewicht von 54,20 kg ermittelt. bei der 2. Vorsorgeuntersuchung wurde 12. Woche und lt. US 8. Woche ermittelt bei einem Gewicht von 53,50. Inwieweit ist die Gewichtsabnahme bedenklich? Ich habe aufgrund Glutenunverträglichkeit des Öfteren Durchfall trotz Diät. Ab welchem ZEitpunkt sollte das Gewicht mindestens ansteigen? Hat das Folgen für das Baby? Bei der 1. Vorsorteuntersuchung war eine Differenzen von 2-3 Wochen zwischen rechnerisch und echt. Jetzt sind es schon 4 Wochen Differenz. Hat das was mit dem Gewichtsverlust zu tun (Mangelentwicklung) oder weil am Anfang das richtige Alter noch nicht so genau festzustellen ist? Freue micht sehr auf eine aufklärnende Antwort Mit freundlichen Grüßen Friederike Lober


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Friederike, 1. Ausfluss alleine bedeutet noch nicht, dass hier etwas behandlungsbedürftiges vorliegt, denn es ist nur ein Symptom. Und in der Schwangerschaft ist der Ausfluss physiologischerweise erhöht. Ob dem eine bakterielle Ursache oder ein Pilz zugrunde liegt, kann man in vielen Fällen nur sagen, wenn man den Ausfluss mikroskopisch und anhand des Säuregrades untersucht. Insofern ist eine pauschale Aussage, was zu tun ist, hier leider so nicht möglich. Ausser, der Empfehlung, dann ,wenn möglich, vor Ort einen Arzt zu fragen. 2. die empfohlene Gewichtszunahme in der Schwangerschaft richtet sich nach dem Body-Mass-Index= BMI vor der Schwangerschaft. BMI vor der Schwangerschaft und empfohlene Gesamtzunahme(kg): niedrig (kleiner 19)) 12,5-18 normal (19-25) 11,5-16 hoch (größer 26) 7-11,5 Der Zeitpunkt dieser Gewichtszunahme, kann schon mal variieren. Erfahrungsgemäß findet diese aber meist nicht vor dem 2. Schwangerschaftsdrittel statt. Nimmt die Schwangere weniger zu ist dieses zunächst nicht zu beanstanden. Wenn es deutlich mehr ist, dann ergeben sich aber mehr Risiken hinsichtlich schwangerschafts-spezifischer Erkrankungen wie Gestose, Diabetes und Problemen unter der Geburt. Wichtig ist, dass kein Untergewicht vorliegt, dass die Frau nicht kontinuierlich Gewicht verliert - vom ein oder anderen Kilo zwischendurch mal abgesehen - und dass es gerade gegen Ende der Schwangerschaft nicht zu einer akuten, über das normale Maß hinausgehenden Gewichtszunahme, kommt. Wobei die zeitgerechte Entwicklung des Kindes im Ultraschall hier sicher auch ein sehr wichtiger Faktor ist, den man in diesem Zusammenhang dann berücksichtigen muss. Wenn sich also bei fehlender Gewichtszunahme gleichzeitig eine solche starke Differenz zeigt, ist es mehr als sinnvoll, dem nachzugehen: gewisse Differenzen im Ultraschall können sich natürlich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ergeben, ohne dass dem automatisch eine klinische Bedeutung zukommen muss. Wichtig ist die Ausprägung der Differenz, ob diese schon seit Beginn der Schwe Schwangerschaft vorhanden war und die Tatsache, ob diese Differenz im Laufe der Zeit zunimmt. Zeigen sich erhebliche Differenzen in den Messungen oder in dem ein oder anderen Maß und war die frühe Berechnung des Schwangerschaftsalters korrekt, ist immer die Frage, warum das Kind kleiner oder größer =leichter oder schwerer! ist bzw. warum das ein oder andere Maß deutlich abweicht und je nach Ausprägung würde man einen solchen Befund kurzfristig kontrollieren und bei erheblicher Abweichung die genaue Ursache abklären. Bei größeren Abweichungen, kann dieses ansonsten zu Beginn der Schwangerschaft ein Hinweis auf eine nicht reguläre Entwicklung des Feten auch genetisch bedingt sein; im weiteren Verlauf unter anderem auch mal Ausdruck einer nicht ausreichenden Versorgung des Kindes oder einer verminderten Funktionsleistung der Plazenta sein. Hierbei würde aber die Kontrolle per Doppler-Ultraschall, ggf. durchgeführt durch einen entsprechend qualifizierten Arzt/Ärztin, schnell Sicherheit verschaffen. Und hier sollte dann zunächst mal diese Kontrolle abgewartet werden, bevor man sich sorgt. VB


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