Mitglied inaktiv
Habe SS-Diabetes und musste letzte Woche zu einem Dopplerultraschall ins Krankenhaus, der Arzt hat da einen riesen Aufstand (weil Kind angeblich zu groß) gehalten weil ich angeblich den Zucker falsch messen würde. Ich messe immer 2 Stunden nach jeder Mahlzeit und morgens vor dem Frühstück, ich bin jetzt in der 35. Woche. Habe in der 32. Woche die erste Gewichtsschätzung mit Doppler gemacht bekommen, die Ärztin da sagte es sei mit 2116 gramm viel zu schwer, letzten Mittwoch in der 34. Woche hatte mein Baby ein Gewicht von 2495 gramm gehabt. Muss ich mir jetzt Gerdanken machen, das mein Kind viel zu groß ist, vor allem was eine absolute Frechheit meiner Meinung nach ist bisher wollte mir kein Arzt ein Zuckertestgerät verschreiben, habe glücklicherweise Opas Ersatzgerät bekommen und muss die Stäbchen selbst zahlen. Ich werde nur von einem zum anderen Arzt geschickt und jeder sagt mir was anderes der eine meint bei mir reicht eine Ernährungsumstellung ein anderer ist unheimlich scharf drauf das ich Insulin nehmen soll dabei sind meine Werte die ich bisher hatte im Normbereich geblieben zwischen 80 und 120. Würde gerne mal wissen ob das immer so abläuft? Ich meine bis mich mal die Ärzte richtig eingestellt haben ist mein Kind ja auf der Welt. Woran liegt das, das man trotz das man schnell eingestellt sein soll es immer wieder aufgeschoben wird. Bin da ein wenig stark verunsichert um Ehrlich zu sein.
Hallo, 1. wenn Sie mal oben auf die Seite gehen, finden Sie einen Banner mit " Bilder und Daten zum Verlauf der Schwangerschaft" oder sie gehen nach http://www.rund-ums-baby.de/40_wochen/bilder_und_daten.htm. Dort sind die jeweiligen Mittelwerte zu finden. Hier kann es natürlich immer mal Abweichungen nach oben oder unten geben. Bei etwaigen Abweichungen sollte aber bitte der untersuchende Frauenarzt oder Frauenärztin gefragt werden, da nur er/sie zum individuellen Verlauf und zur individuellen Interpretation der Ultraschallwerte eine Auskunft geben kann. Eine Interpretation vorgegebener Werte, ohne, dass man den Gesamtzusammenhang und den Ultraschallbefund kennt, kann ein Außenstehender nicht vornehmen. Dieses sollte und kann auch nur der durchführende Arzt. Dieses allein schon deshalb, um Missinterpretationen, die sich hier ergeben können, zu vermeiden. 2. bei einer Frau mit Schwangerschaftsdiabetes ist die sonographische Verlaufskontrolle sehr wichtig. Insbesondere, was die Gewichtsentwicklung des Kindes angeht. 3. sofern Sie auch in diabetologischer Mitbetreuung sind - was immer zu empfehlen ist - kann dieser oder der Hausarzt Ihnen auch ein Messgerät mit den dazugehörigen Messstreifen rezeptieren. 4. eine Diabetikerin kann heute eine Schwangerschaft in aller Regel "normal" austragen und ein gesundes Kind zur Welt bringen. Es ist aber zu fordern, dass sie sich schon bei der Planung, spätestens sofort nach Feststellung der Schwangerschaft, von einem diabetologisch erfahrenen Internisten und einem mit diabetologischen Problemen vertrauten Gynäkologen gemeinsam betreuen läßt. Wichtigstes Ziel der Prophylaxe und Behandlung ist eine normoglykämische (normale Zuckerwerte) Diabeteseinstellung. Dieses Ziel ist erreicht, wenn die Blutglukosewerte vor den Mahlzeiten unter 90 mg/dl, eine Stunde nach dem Essen unter 140 mg/dl, zwei Stunden danach unter 120 mg/dl liegen. In der ersten Schwangerschaftshälfte soll das HbA1c im oberen Normbereich, später im unteren Normbereich stoffwechselgesunder Schwangerer liegen (Normbereich mit 4,8 bis 6,0 %). Das Therapiekonzept des Gestationsdiabetes sieh als erste Stufe eine Ernährungsberatung vor. In 90% der Fälle genügt diese Ernährungsumstellung (bei der übrigens kaum eine Patientin Hungergefühl hat), um das Therapieziel zu erreichen. Gleichzeitig sollte eine ausreichende Bewegung der Schwangeren sichergestellt sein. Bereits ein halbstündiger Spaziergang nach dem Essen kann die Blutzuckerwerte deutlich senken. Nur bei Schwangeren, die auch dann noch ein pathologisches Blutzuckertagesprofil (wie oben angegeben) aufweisen, ist zusätzlich eine Insulingabe notwendig. Zur Ernährungsumstellung ist folgendes zu sagen: Empfohlen wird eine Ernährung, die eine für die Bedürfnisse der Schwangerschaft adäquate Kalorienmenge und Zusammensetzung enthält. Der Kalorienbedarf für eine Schwangere im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) beträgt ca. 30 kcal/kg Körpergewicht. Bei Frauen mit einem Body-Mass-Index von größer 27 kg/ Quadratmeter Körperoberfläche am Beginn der Schwangerschaft sollte die Kalorienmenge auf 25 kcal/ kg Körpergewicht reduziert werden. Die Kostverordnung soll von einer ausgebildeten Fachkraft nach Kohlenhydrat-Einheiten (KE) quantifiziert werden. Weiteres sollte mit den Experten vor Ort besprochen werden. VB
Mitglied inaktiv
Ich kenn mich zwar nicht richtig damit aus aber mein zweiter Sohn hatte in der 32.woche 2780g und ich hatte keine SSDiabetes. Er kam dann in der 41.woche mit einem Gewicht von 4040g auf die Welt. Also denk ich liegt Dein Kind in der Norm. LG Janine www.viermalj.de
Mitglied inaktiv
Ich habe auch SS-Diabetes ohne Insulin o.ä. Ich habe von meiner Diabetesberaterin sofort ein Testgerät und Teststäbchen mitbekommen plus ein Rezept für weitere Stäbchen und neue Nadeln die ich in der Apo. geholt habe...! Frechheit dass du so hin und her geschoben wirst...!!! Bei meiner ersten SS wurde die Diabetes erst in der 35SSW festgestellt, (hatte damals auch nur einen leicht erhöhten Wert!) und mein Sohn wurde auch immer recht schwer geschätzt aber mein damaliger FA hatte nichts unternommen... Mein Sohn ist mit 4400g auf die Welt gekommen! Diesmal wollte meine FÄ unbedingt, dass ich zum Diabetologen gehe egal ob es nur Grezwerte sind! Bin auch sehr froh drum... Meine Kleine wurde in der 32SSW auf nur knapp 1400g geschätzt, das kam mir recht wenig vor ist aber der unterste Wert im Normbereich. Ich habe irgendwo gelesen, dass in der 32SSW die Werte zwischen 1400 - 2300g voll i. o. sind, also mach dir bitte keine Sorgen dein Baby erscheint für mich normal schwer zu sein! Ich habe am Do wieder einen Doppler-U. mal schauen wie sie zugenommen hat!? Ich bin dann in der 35SSW. PS: ich teste immer 1Std. nach dem Essen! Dann muss der Wert zwischen 80 und 120 sein! Laut meiner Diabetesberaterin! Wünsch dir alles Gute LG Anna
Mitglied inaktiv
Hallo, das hört sich aber wirklich alles etwas komisch an. Wer hat denn deine SS-Diabetes festgestellt ? Und wer hat dich eingewiesen, wann und wie du messen sollst ? Ich bin in der 37.SSW und habe auch eine leichte Schwangerschaftsdiabetes. Mein Frauenarzt hat mich an einen Diabetologen überwiesen und der hat mir sofort ein Blutzuckermessgerät gegeben. Ich habe dann 2Wochen lang erst mal gemessen und mit Ernährungsumstellung versucht, die Werte etwas zu senken. Da das aber nicht gereicht hat, hat mir der Diabetologe dann nach 2 Wochen Insulin verschrieben. Ich muss jetzt 1 x wöchentlich zur Kontrolle zum Diabetologen bzw. zur Ernährungsberatung. Ich soll übrigens meinen Blutzucker 1 x morgens nüchtern messen (dann sollte er zwischen 60 und 90 liegen) und dann 1 Stunde nach jeder Mahlzeit (der Wert sollte dann nicht über 120 liegen). Liebe Grüße, Cordula
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