Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Geburt einleiten

Frage: Geburt einleiten

Mitglied inaktiv

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Ich habe ein frage, kann mann eine Geburt einleiten, ohne das ein Grund dafür besteht.... also wenn mann selber nicht mehr kann, z.B. keine Kraft mehr hat um 4-5 woche auf die enadbindung zu warten.... Machen die Ärzte sowas ??? z.B ich gehe in die Klinik und sage ich kann nicht mehr, die schwangerschaft raubt mir die ganze kraft, ich möchte die geburt jetzt schon also sagen wir mal 4 wochen vo der Endbindung, einleiten lassen... Geht das ???


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe INa, generell gibt es für die Einleitung schon klare medizinische Indikationen und eine solche Einleitung ist nun auch nicht zu jedem Zeitpunkt möglich, kann dann sogar, wenn die Rahmenbedingungen noch nicht entsprechend sind, mit Risiken verbunden sein. Insofern ist hier immer eine Abwägung seitens des Arztes notwendig. Sicher kann man hier im Einzelfall, je nach Abwägung auch mal Ausnahmen zulassen und tolerieren. Sofern es Mutter und Kind gut geht, würde man in dem meisten Fällen erst nach ungefähr 10 Tagen mit einleitenden Maßnahmen anfangen. Dieses kann die Verabreichung von Scheidentabletten oder ein Gel sein, welche(s) den Muttermund erweichen und auch die Wehentätigkeit anregt. Es kann ein Wehentropf sein, bei dem über eine Infusion Wehenmittel in kontinuierlich steigernder Dosis verabreicht wird. Aber auch die Akupunktur und ein Wehencocktail haben sich als effektive, "natürliche" Massnahmen erwiesen. Das Ganze ist abhängig vom geburtshilflichen Befund und dem Management der Klinik, welches von der ein zur anderen Klinik schon mal variieren kann. Am besten dann mal vorab in der Geburtsabteilung vor Ort informieren. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo Inna, ich kann ja verstehen,wenn man die letzten Wochen keine Lust mehr hat,ich bin auch in der 34.SSW mit dem 5.Kind und ich habe auch keinen Bock mehr(Schmerzen,schlaflose Nächte usw.) ich an deiner Stelle,selbst wenn ein KH das machen würde(was ich mirnicht vorstellen kann!!!),würde die Geburt nicht so früh einleiten lassen.Lass deinem Baby noch die Zeit zum reifen.Und ausserdem wäre es ja auch blöd,wenn du dein Kind wegen Anpassungsschwierigkeiten oder so nicht bei dir hättest. Halt noch was durch. Liebe Grüsse Nicole


Mitglied inaktiv

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Verstehen kann das sicher fast jeden hochschwangere Frau, denn die letzten Wochen sind schwer udn dazu kommt auch nich, daß es soooo ewig lange erscheint bis man endlich das Baby hat. Wegen Erschöpfung wird schon mal eingeletet (kenne auch solche Fälle) aber sicher nicht einfach so. Du kämest sicher zur Erhlolung ins KH und später würde entschieden ob nötig. Aber 4-5 Wochen früher kann ich mir ohne medizinische Indikation nicht vorstellen. Mein Kleiner wurde 3 Wochen vor ET eingeleitet, weil es mir und ihm nicht optimal ging aber auch nicht so schlecht, daß es gleich sein mußte als das 6 Wochen vor ET lsoging. Erstmal stationär, erholen, beobachten. Als die Werte (CTG, Doppler, meine Blutarmut und allgemeine Schwäche) nicht besser wurden wurde dann doch eingeleitet. Es waren nur 3 Wochen früher, er war mit 49cm und 3200g auch okay aber man merkte noch etwa 2 Monate Anpassungsschwierigkeiten. Hätte ich die Wahl gehabt hätte ich noch die wenigen Wochen ausgehalten für den Zwerg. Ich hoffe, daß Ärzte alle so verantwortungsbewußt sind um nicht indizierten Einleitungen nicht zuzustimmen. Halte noch durch! Kerstin


Mitglied inaktiv

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hallo inna, mein sohn wurde damals 2 tage vor termin eingeleitet, also kann ich zum termin so viel früher nicht viel sagen, wobei ich auch denke, lass dem/ der kleinen die zeit, die sie/ er braucht! zur einleitung kann ich allerdings etwas sagen:-) überleg dir das gut! ich hatte gleich von beginn an wehen im 2 minuten takt, dann zeitweise doppelwehen und kam aus dem atmen gar nicht mehr raus:-) habe schon von vielen gehört, dass das dann so ist mit dem fast nicht vorhandenen wehenabstand bei einer einleitung. auch wenn die letzte zeit hart ist, durchhalten!!!!!! liebe grüße.


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