Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Fragen über fragen

Frage: Fragen über fragen

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hallo :o)) Hätte ein paar fragen .. Ich bin 20 habe eine tochter von einem jahr und bin nun wieder schwanger in der 6.ssw..Und nun folgendes problem in der ersten schwangerschaft hatte ich keinerlei probleme und jetzt habe ich ständig durchfall,magenkrämpfe,ziehen in der leiste :-// Nun stell ich mir die frage ob es an der schwangerschaft liegt oder mein magen spinnt da ich vor dieser schwangerschaft dolle magenprobleme hatte ... Und nun meine letzte frage bei der Geburt meiner tochter hatte ich komplikationen Vakuumextraktion von beckenausgang,Nabelschnurkomplikation,grünes fruchtwasser,o2... Habe so eine angst das wieder zu bekommen könnte ich auf einen kaiserschnitt bestehen ??? Bitte um rat lg spychen 20


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, zunächst sollte man erwähnen, dass jede Schwangerschaften völlig unterschiedlich verlaufen kann und damit einzigartig ist, mit eben völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. die sich vergrößernde Gebärmutter und die sich verändernde Anatomie des kleinen Beckens bringt es mit sich, dass es in der Schwangerschaft mal "ziepen", ziehen, oder drücken kann, wobei man nicht generell sagen kann, woher es kommt, oder ob es noch normal ist. In vielen Fällen hilft es schon, wenn die Frau sich hier mehr schont oder vorsorglich Magnesium einnimmt, das die Gebärmutter beruhigt. Wenn die Beschwerden anhalten, dann sollte aber sicher die Frauenärztin oder der Frauenarzt gefragt werden. Ob im Einzelfall andere Dinge für die Beschwerden ursächlich sind, kann dann nur der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin mit einer Untersuchung klären. Ein nur kurz anhaltender Durchfall hat in aller Regel keine Auswirkungen auf das Kind. Bei tagelangem Durchfall hingegen sind infektiöse oder entzündliche Ursachen ggf. vom Hausarzt auszuschließen. Hier kann der tagelange Durchfall dann zu einem Flüssigkeits- und Elektrolytverlust führen. Sofern die Schwangere ein Magnesiumprodukt einnimmt, ist auch daran zu denken, dass dieses den Stuhl weich machen kann und bei Überdosierung zu Durchfall führen kann. Bei der genannten Vorgeschichte ist sicher zu empfehlen, das Gespräch mit der Entbindungsklinik, insbesondere mit einer Hebamme suchen, um sich die Angst nehmen zu lassen und sich die Abläufe genau erklären zu lassen. Sicher kann auch der Frauenarzt oder Frauenärztin schon eine gewisse Vorarbeit leisten. Denn die Erfahrung zeigt, dass wenn die Frau gut informiert ist über die Abläufe und das, was man zur Behandlung des Geburtsschmerzes machen kann, dass dann die Frauen viel entspannter sind. Im Rahmen des beratenden Gespräches wird man dann auch über die Frage eines Kaiserschnittes sprechen können. VB


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