Mitglied inaktiv
Hallo Doc Bluni, ich bin jetzt in der 26.SSW mit meinem dritten Kind. Habe diesmal allerdings einen andere FÄ wie beim letzten. Sie macht nur die reine vorsorge, wiegen ,Blutdruck messen, Fundusstand etc Ultraschall sind nur die drei Plichtschalls bei einem niedergelassenen Prof. der mit in der Praxis ist. Ist soweit auch kein Drame, nur was mich ein bisschen stört, ich bin Toxoplasmose Negativ, meine FÄ befindet allerdings nicht für nötig mein Blut darauf zu testen, sie meint, wenn das von soooo großes Bedeutung wäre , dann wäre das schon mit in der gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorge. Und man müsse ja , wenn mann Sicherheit haben möchte ständig Blut abnehmen. Hmmm weiß nicht was ich davon halten soll, meine anderen FÄ haben es mit getestet, war das nur Geldmacherei od wie kann man das verstehn ???? Am Kostenpunkt kann es nicht liegen, bin P.Vers. werden auch in der Schwangerschaft keine Abstriche gemacht um ev. Infektionen festzustellen ?? Ich mein jedemal muß es ja vielleicht nicht sein, wenn keine Beschwerden vorliegen, aber gar nicht ?? Bin ein bißchen verunsichert, vielleicht grad weil die anderen FÄ soviel gemacht haben. Wie handhaben sie sowas, ehrer nach dem motto weniger ist mehr, oder lieber einmal zuviel als zu wenig ??? VG und ein schönes WE Steffi
liebe Steffi, sicherlich hat man bei einer privat versicherten Schwangeren weit mehr Möglichkeiten der Diagnostik, die man sicher im angemessenen Rahmen auch nutzen sollte. Dazu gehörte dann zumindest zu Beginn ein gynäkologischer Untersuchungsbefund mit Abstrich und Untersuchung auf Bakterien/Pilze, sowie die ph-Messung. Die Untersuchung des Vaginalsekretes kann man der Sicherheit halber um die 22. SSW wiederholen. Was die Toxoplasmose angeht, ist sicher der Schwangere mit fehlender Immunität -unabhängig von ihrem Versichertenstatus - anzuraten, dieses alle 8-10 Wochen testen zu lassen und sie entsprechend auf Vorsichtsmaßnahmen hinzuweisen. VB