Mitglied inaktiv
Hallo Letzte Woche wurde bei mir festgestellt das mein Baby in der 12.ssw(2 wochen zurückstufung vom Arzt , währe also erst die 9-10 .ssw gewesen ) keinen Herzschlag mehr hat . Man sah nur noch eine leere Fruchthöhle die 1,8 cm groß war. Bei der kontrolle 2 Wochen voher war die Fruchhöhle schon 2,5 cm groß und man konnte das Herz schlagen sehen. Das war in der 10.ssw wobei mein Arzt mich da schon 2 wochen zurückstufte und ich dann also erst in der 7-8.ssw gewesen bin. Mein Arzt möchte diesmal(ist leider schon meine 4 FG ) eine Ausscharbung machen , wobei er mir 1 woche bedenkzeit gegeben hat unter anderem auch um zu sehen ob nicht von selber Blutungen kommen. Seit her habe ich ab und an ganz leichte Blutungen .Mal sind sie hellbraun und dann wieder hellrot.Mal blutet es auch 1 Tag lang garnicht. Vor einer Ausscharbung habe ich große angst bzw. ehr vor der Vollnarkose. Von der letzten Vollnarkose die bei der Geburt meines 2 Kindes wegen Kaiserschnitt vor 2 jahren gemacht werden musste habe ich mich bis heute noch nicht wieder erholt da es für mich ein sehr schreckliches erlebnis war. Ich habe eine art epelepsie durch Narben im Gleichgewichtssinn was sich mit heftigen Schwindelartacken im Schlarf äussert. Und nun gerade bei dieser Vollnarkose damals bekam ich dann so einen "anfall" als das Narksoemittel gespritzt wurde. Seither habe ich eine große panik vor Vollnarkosen .Eine PDA scheidet leider bei mir aus aufgrund eines schweren Bandscheibenvorfalls den ich in meiner 2 schwangerschaft bekam. Wie wichtig ist es den eine Ausscharbung durchzuführen ?Und wie lange kann man warten bzw. kann es ohne Ausscharbung gefährlich werden ? In 2 Tagen muß ich zur Kontrolle zum Arzt .Was ist wenn sich die Fruchthöhle dann aufgrund der Blutungen schon wieder verkleinert hat ? Kann man da dann noch warten und schauen ob es nicht doch von alleine geht oder ist eine Ausscharbung um umgänglich ? Hoffe meine frage ist nicht zu lang geworden und ich habe nicht zu dumme fragen gestellt. Danke im vorraus für die Beantwortung. Grüße Colorlight
hallo, sofern es zu einer sehr frühen Fehlgeburt kommt, kann es hier gut vertretbar sein, auf eine Ausschabung zu verzichten. Dieses muss nicht mit NAchteilen für eine Folgeschwangerschaft verbunden sein. Jedoch kann das am besten der Frauenarzt oder Frauenärztin entscheiden und hier sollte dann mit ihm gesprochen. Bei einer weiter fortgeschrittenen, wo noch alle Schwangerschaftsanteile in der Gebärmutter sind, sie also nicht abgeblutet sind, würde meist eine Ausschabung empfohlen werden. Allerdings ist es gut vertretbar, in einer Situation, wie von Ihnen beschrieben, hier erst mal zuzuwarten und von einer Ausschabung abzusehen. VB
Mitglied inaktiv
Hallo, mein Arzt sagte mir, dass man die Abbruchsblutung auch mit einem Hormonmedikament auslösen kann, wenn die Fehlgeburt nicht von selbst losgeht. Seiner Meinung nach ist das sogar besser als eine Ausschabung, weil der Körper sich danach schneller umstellt und das hormonelle Gleichgewicht rascher wieder hergestellt wird. Nach Ausschabungen treten dagegen oft Zyklusunregelmäßigkeiten auf. Sprich mal mit Deinem Arzt über Deine Sorgen und sage ihm, dass Du eine durch Hormongabe ausgelöste Blutung bevorzugst. Alles Liebe, Astrid