Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Frage wegen Eintragungen im MuPa

Frage: Frage wegen Eintragungen im MuPa

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo zusammen, ich war bei 20+0 im KH, da ich starke Schmerzen hatte... Im KH wurde sofort CTG geschrieben... regelmäßige WT wurde aufgezeichnet (so alle 4-6 min. mit leichtem ziehen im Rücken) Ausserdem wurde US gemacht und abgetastet... Im MuPa steht folgendes: Vaginal US: Po 2 cm einh. / schmal, weich / MM FiKu CK: 3,8 cm / durchschnittlicher Trichter Der Arzt sagte, das alles in Ordnung ist... Die Wehen wären normale Übungswehen und nicht weiter schlimm... MM FiKu heisst doch aber, das der Muttermund Fingerkuppendurchgängig ist oder?!... Schmal/Weich ist doch auch nicht gut wenn es zu früh ist oder? Nun bin ich 23+2 und habe seid knapp 2 Wochen starken Husten und eine leichte Lungenentzündung :(...nehme zum 3ten mal in dieser SS Antibiotika... schadet das viele Husten nicht? Ich meine, beim Husten wird doch auch Druck auf den MM ausgeübt oder? Ausserdem hab ich zuviel fruchtwasser und der Fundusstand ist auch zu tief :(... Habe etwas Angst... mein FA sagt zu allem immer nur "Das ist Normal"... Schonen kann ich mich auch nicht wirklich, da ich noch 2 kleine Kids (grad 3 und fast 2) zuhause habe... LG


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

Beitrag melden

hallo, ein Befund, der sagt, dass er "fingerdurchlässig" sei, ist so sicher nicht objektivierbar und insofern sind hier die anderen Faktoren erst mal umso wichtiger. Wenn schon ein Kind geboren wurde, kann dieses nicht ungewöhnlich sein. Jedoch wird Ihre persönliche Situation ein Arzt am Ort am sichersten einschätzen können. Der Husten bewirkt in aller Regel keine vorzeitigen Wehen. Eine erhöhte Menge an Fruchtwasser (Polyhydramnion) läßt sich in 0,13 bis 3,2% aller Schwangerschaften nachweisen. Während in etwa zwei Drittel der Fälle kein genaue Ursache zu eruieren ist (= sog. idiopathische Polyhydramnie), finden sich im übrigen Drittel vorwiegend maternale (mütterliche) diabetische Stoffwechselveränderungen sowie fetale Fehlbildungen. Letztere betragen zwischen 7,9 % und 18 %. Aus diesen Gründen ist eine gezielte sonographische Fehlbildungsdiagnostik vor allem des gastrointestinalen (Magen-Darm-Trakt), zentralnervösen und muskuloskelettären Organsystems des Feten erforderlich, wenn eine bedeutende Erhöhung der Fruchtwassermenge vorliegt. Klinisch relevant wird ein Polyhydramnion bei Auftreten von Atembeschwerden und bei Nachweis einer vorzeitigen Wehentätigkeit VB


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.