Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Fetopelvines Mißverhältnis, aber Köpfchen direkt hinter Gebärmutterhals,möglich?

Frage: Fetopelvines Mißverhältnis, aber Köpfchen direkt hinter Gebärmutterhals,möglich?

Romi1987

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Hallo Dr. Bluni, ich bin in der 39. SSW. Letzten Mittwoch war ich zur Vorsorge bei meinem Frauenarzt. Bei der vaginalen Untersuchung meinte mein FA, mein Muttermund habe angefangen sich zu öffnen und der Gebärmutterhals sei inzwischen stark verkürzt. Köpfchen wäre fest im Becken und im Falle eines Blasensprungs müsste ich nicht liegend transportiert werden. Donnerstag morgen, als ich auf Toilette bin hatte ich eine Blutung mit rotem frischen Blut. Habe dann beim FA angerufen und er riet mir vorsichtshalber direkt ins KH zu fahren. Ich also ins KH zur Kontrolle CTG i.O. Im US Plazenta auch gut und sonst alles auch. Laut Ärztin könnte es der Schleimpropf gewesen sein oder eine Schleimhautblutung. Als die Ärztin im KH die vaginal Untersuchung gemacht hat, von Hand konnte sie den Mumu nicht ertasten, aber das Köpfchen und meinte ist im Becken aber noch abschiebbar (genau das Gegenteil von der Aussage meines FAs ein Tag vorher) und im Falle eines Blasensprungs müsste ich liegend transportiert werden. Danach machte sie noch einen Vaginal US und meinte Gebärmutterhals voll erhalten (auch genau das Gegenteil von der Aussage meines FA), aber der Kopf des Babys liegt direkt hinter dem Gebärmutterhals, schwirrt nicht im Becken rum. Nun Frage ich mich, wie es sein kann, dass binnen 2 Tagen so zwei unterschiedliche Aussagen kommen können? Sie äußerte, nach dem US vom Baby, dass wohl ein fetopelvines Mißverhältnis bestehe und drängte in Richtung KS. Sie meinte der Kopf sollte nicht abschiebbar sein. Nun Frage ich mich, ob dass wirklich sein kann, wenn der Kopf des Babys direkt hinter dem Gebärmutterhals liegt?! Gebe es ein Mißverhältnis dann wäre das Köpfchen doch erst gar nicht so tief im Becken oder? (Die Ärztin war verwundert als sie im US sah, dass das Köpfchen direkt hinter dem Gebärmutterhals liegt und nicht weiter oben rumschwirrt). Bei meiner Tochter war es damals dass selbe, laut US im KH bestand ein fetopelvines Mißverhältnis und ich ließ mich auf anraten der Ärzte zum KS bewegen, als sie geboren wurde, stellte man fest, dass es dieses Mißverhältnis nicht gab, ihr Köpfchen kleiner war als im US gemessen und es wohl auf natürlichem weg gegangen wäre... Ich möchte einen zweiten KS vermeiden. Der erste ist 4 Jahre her, jedoch habe ich das Gefühl, dass man mich im KH wieder zu einem KS überreden möchte. Tut mir leid der Text ist sehr lang geworden, aber seit Tagen mache ich mir nun Gedanken wegen der gegensetzlichen Aussagen in 2 Tagen und dem angeblichen Mißverhältnis und brauche nun doch eine dritte unbeteiligte Meinung. Danke für Ihre Zeit und schon einmal für die Antwort. Grüße


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, Hier möchte ich zwar niemandem zu nahe treten, jedoch hat sich die Schilderung schon danach an, dass es für Sie sinnvoll ist, dann die Situation zeitnah durch die erfahrenen Oberärztin/Oberarzt in einer Frauenklinik beurteilen zu lassen. Natürlich muss zu diesem Zeitpunkt der Kopf überhaupt noch nicht fest im Becken sein und zwischenzeitlich kann sich das auch nochmal ändern. VB


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