Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

fetale Wachstumsregradierung

Frage: fetale Wachstumsregradierung

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Hallo Dr. Bluni ich (29 J.) bin mittlerweile mit meinem 2.Kind in der 30.Woche schwanger. Nun stellte mein FA gestern fest, daß die Maße des Kindes (Mädchen) alle erst der 28/29. Woche entsprechen. Ich war damals (22.Woche) auch in Meckenheim zum großen Ultraschall (freiwillig) und dort wurde ich eine Woche zurückgestuft und es wurde ein "white spot" gestgestellt. Alles andere war normal. Die Maße jetzt (30+0) BPD: 7,4 FOD/KU: 9,1 ATD: 7,4 und FL/HL: 5,4 Gewicht ca 1800gr. Ich habe den FA natürlich mit Fragen bombadiert aber er gab keine befriedigende Auskunft. Er hat mich jetzt zum Doppler in der KLinik angemeldet. Welche Ursachen kann das geringe Wachstum sein und ist es sehr gering? Unser erster Sohn hatte bei der Geburt 4030gr, 56cm und 36 cm :-) NIcht gerade klein. Nun mache ich mir jedoch schon Sorgen. Ich ernähre mich fast ganz ohne Zucker und ansosnten fast alles "öko" und bewege mich durch unseren Hund so 1,5 Std. an der frischen LUft. Kann es davon auch kommen? Danke für ihre HIlfe Susan


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Liebe Susan, gewisse Differenzen im Ultraschall können sich natürlich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ergeben, ohne dass dem automatisch eine klinische Bedeutung zukommen muss. Wichtig ist die Ausprägung der Differenz, ob diese schon seit Beginn der Schwe Schwangerschaft vorhanden war und die Tatsache, ob diese Differenz im Laufe der Zeit zunimmt. Zeigen sich erhebliche Differenzen in den Messungen oder in dem ein oder anderen Maß und war die frühe Berechnung des Schwangerschaftsalters korrekt, ist immer die Frage, warum das Kind kleiner oder größer =leichter oder schwerer! ist bzw. warum das ein oder andere Maß deutlich abweicht und je nach Ausprägung würde man einen solchen Befund kurzfristig kontrollieren und bei erheblicher Abweichung die genaue Ursache abklären. Bei größeren Abweichungen, kann dieses ansonsten zu Beginn der Schwangerschaft ein Hinweis auf eine nicht reguläre Entwicklung des Feten auch genetisch bedingt sein; im weiteren Verlauf unter anderem auch mal Ausdruck einer nicht ausreichenden Versorgung des Kindes oder einer verminderten Funktionsleistung der Plazenta sein. Hierbei würde aber die Kontrolle per Doppler-Ultraschall, ggf. durchgeführt durch einen entsprechend qualifizierten Arzt/Ärztin, schnell Sicherheit verschaffen. Und hier sollte dann zunächst mal diese Kontrolle abgewartet werden, bevor man sich sorgt. VB


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