Mitglied inaktiv
Hallo Hr. Doktor Ich´war beim Frauenarzt und mir wurde sofort eine Feigwarze in meiner Scheidenoberwand ( zwischen meinen Schamlippen ) weggeknipst.Tat höllisch weh...Am nachmittag hatte ich dann so geblutet das ich ins Krankenhaus musste und es sollte genäht werden. War nur ein kleiner Riss gewesen von 2 mm hatte meine Frauenärztin ein Gefäß verletzt meinte der Dok.. Aber es wurde nicht genäht ich wurde mit einem Bimmstein behandelt.. Tat noch mehr weh.. Jetzt meine Frage, wie schlimm ist das denn jetzt wenn man eine Feigwarze hat, ich mache mir langsam Sorgen, überall liest man das Krebs hervorgerufen wird damit.. kann das Ding denn wiederkommen. Ich muss dazu sagen, ich habe längere Zeit Antibiotika nehmen müssen und ab da war dieses Ding da !!! Muss ich mir Sorgen machen ??? Danke für ne Antwort
liebe Peggy, beim sogenannte HPV (Human Papilloma Virus), bei dem es sich um eine Gruppe von über 100 miteinander verwandter Virustypen handelt, können einige Untergruppen Warzen im Genitalbereich hervorrufen, während andere HPV-Stämme Warzen an Händen und Füssen hervorrufen. Im Genitalbereich werden die sichtbaren Warzen Kondylome genannt. Sie treten nicht bei jedem HPV-Infizierten auf; viele Menschen wissen nicht einmal, dass sie Kondylome haben. Liegen in der Scheide größere Mengen von Kondylomen vor, so wird von einigen Fachvertretern empfohlen, sich über den Entbindungsmodus - vaginal versus Kaiserschnitt - Gedanken zu machen. Dieses, weil bei größerer Ansammlung (!!)es zur Übertragung auf das Kind mit Papillombildung im Rachenbereich kommen kann. Von den Kondylomen geht sonst keine Gefahr für das Ungeborene aus. Bei einzelnen würde man im weiteren Verlauf zuwarten; insbesondere dann, wenn sie entfernt wurden. Dieses sollte deshalb vorzeitig mit der Entbindungsklinik besprochen werden. VB